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1 (1818)
Entstehung
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zu teutschem Glauben, zu teutschcr Frömmigkeit'. Wwar Gottes Stimme, die das teutschc Volk in sein In-neres zurückwies; dieses vernahm sie mit Ergebung undVertrauen, und erwachte zn einem neuen Leben. MitGott ward durch Einheit frommen Volkswillens fremderGewalt-Trotz in unfern Gauen gebrochen; wir sahenden machttrunkenen Zwingherren über unsere Gränzeufliehen; der heilige Kampf für äussere Selbstständigkeitward glorreich bestanden; thener erkauft mit dem Blutehochherziger Jünglinge und Männer die Wiederherstellungteutscher Ehre; frommes Vertrauen und vaterländischesSelbstgefühl kehrten in das Leben zurück. Die Sicher-stellnng der Ehre und Freyheit, der Rechte und Wohl-fahrt des teutschen Volkes mußte fortan von Allen, anwelchen Gottes Vaterhülfe und die Herrlichkeit einer wic-dergebohrnen Zeit nicht umsonst offenbaret worden war,als die erste und heiligste Angelegenheit teutscher Männeranerkannt werden.

Ja es gicbt für diese keinen höheren Beruf auf vater-ländischer Erde, als dahin zu wirken, daß die köstlicheErrungenschaft, das herrliche Ergebniß einer thatenrei-chen Zeit Dauer gewinne und auf eine dankbare Nach-kommenschaft vererbt werde; daß wir die aufgethaneBahn der Ehre verfolgen, die wieder errungene Freyheitbehaupten, die Sicherheit des Vaterlandes befestigen,das wahre Gemeinwohl des Volkes beschirmen. Undwohl uns! die Bessergesinnten, die vom allmächtigen Ge-fühle für Vaterland, Ehre, Freyheit und Recht Ergriffe-nen sind erstanden zu wetteifernder Thätigkeit; der rüsti-gen Arbeiter sind viele; der Geist der Wahrheit und Ge-rechtigkeit möge mit ihnen seyn, ihr Werk segnen undfördern.