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länder aus Einseitigkeit lind Eitelkeit, öfterer aus Un-kunde dem tcutscheu Kunstlcben wehe thnn, wenn wirgegen sie schützen und geltend machen wollten, was inunserer Mitte noch viel zu wenig nach seiner Würdigkeitgekannt und geachtet wird.
Leiden, Demüthignngen, Bedrückungen, mannig-fach wohlthätig wirkend zur Reinigung und Erkrästigungvaterländischer Gesinnung, haben eine freycrc und edlereAnsicht aufgehen lassen von dem, was dein teutschenVolke die Kenntniß seines Lebens in Wissenschaft undKunst seyn kann und soll; sie anzuerkennen, zu bewahrenund zu verfolgen gebieten Bcwußtscyn bürgerlicher Pflichtund die Macht der öffentlichen Meinung. In den Jah-ren schmachvoller Knechtschaft wurde begriffen, wehinschlaffe Halbheit, selbstsüchtiger Leichtsinn und unsittlicheAufklärercy der Stimmführer, schnöde Ausländerey undlieblose Verstoßung des Volksgeistes, hoffärthige Tren-nung und mit ihr Entkräftung der Gruudbestandtheile desStaates uns gebracht; wie die Oberen ihreHaltung durchgedankenlose Willkühr, das Gemeinwesen sein gesundesLeben und seine freye Bewegung in aufgedrungener Un-mündigkeit verlohren hatten; warum die Ehre des teut-schen Namens zum Gegenstände des Spottes unbärtigerKnaben und verächtlicher Macht-Schergen herabgesunkenwar. Den einzigen irrdischen Trost gewährte damalsder Hinblick auf eine großartige Vergangenheit; er wurdegeschöpft aus der Geschichte und aus den Denkmälern desteutschen Lebens in Wissenschaft und Kunst; als Kleinodwurde bewahret die Heere Muttersprache, die reine Toch-ter freyer Mannheit; ihr Geist weissagte Errettung ausunwürdigen Banden. Bald mußte als Einzige Hülfe inderNoth erkannt werden Rükkehr zu teutscher Gesinnung^
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