Dreizehntes Buch.
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du der Gläubigen lebendige Seele, durch geregelte Leiden-schaften und in der Kraft der Enthaltsamkeit; und hierauferneuertest du nach deinem Ebenbilde und deiner Ähnlich-keit die Seele, die dir allein ergeben, keines menschlichenBeispiels zur Nachahmung bedarf; und unterwarfest dembewahrten Verstände die vernunftmaßige Handlung, wiedem Manne das Weib, und wolltest, daß die Gläubigenallen deinen Dienern, die du bestellt hast, an der Vollen-dung ihres Heils zu wirken, in diesem Leben zu ihrenBedürfnissen gute Werke reichen, die im künftigen Lebenzu reichlichen Früchten aufsprossen. Alle diese Dingesehen wir, und sie sind sehr gut; denn du siehst sie in uns,der du den Geist uns gegeben hast, in welchem wir sie se-hen, und in ihnen dich lieben sollten.
Herr Gott! gib uns den Frieden, (alles hast du jauns gegeben) den Frieden der Ruhe, den Frieden desSabbaths, den Frieden ohne Abend. Denn diese ganzeso höchst schöne Ordnung sehr guter Dinge wird, hat sieihr Zeitmaaß zurückgelegt, vorübergehen, weil darin Mor-gen gemacht ist und Abend.
Der siebente Tag aber ist ohne Abend, und hat keinenUntergang; denn du hast ihn zum ewigen Bleiben gehei-ligt; und es verkündigt uns die Stimme deines Buches,daß wie du nach Erschaffung deiner sehr guten Werke,obgleich du in Ruhe sie erschaffen, am siebenten Tageruhetest, auch wir nach unfern Werken, die deswegen sehrgut, weil von dir sie uns verliehen sind, in dem Sabbathdes ewigen Lebens in dir ausruhen sollen.
Dann wirst du nämlich so in uns ausruhen, wie dujetzt in uns wirkest; und so wird jene Ruhe dic deinigesein durch uns, wie jene Werke die dcinigen sind durch