Dreizehntes Buch.
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Ähnlichkeit, d. i,, durch Vernunft und Erkenntniß-vermvgen vorgesetzt ist. Und gleichwie in seiner Seelees etwas Anderes ist, was durch Berathung herrscht,und etwas anderes, was zum Gehorsam sich unter-wirft; so sehen wir auch körperlich für den Mann dasWeib erschaffen, welches zwar im Geiste gleiche Be-schaffenheit vernünftiger Erkenntnis« haben, durch daskörperliche Geschlecht jedoch dem mannlichen Geschlechtealso sich unterwerfen sollte, wie der Begehrungstrieb sichunterwirft, um von der Vernunft des Geistes die Fertig-keit, richtig zu handeln, zu empfangen. Wir sehen dieses,und daß jedes Einzelne gut ist, und sehr gut das Ganze.
Preisen mögen dich deine Werke, auf daß wirdich lieben; und lassen wir lieben dich, auf daß dich lobendeine Werke, die einen Anfang und ein Ende haben in derZeit, einen Aufgang und Untergang, Zunahme und Ab-nahme, Schönheit und Mangel. Sie haben daher auf sichfolgend Morgen und Abend, theils im Verborgenen,theils offenbar. Denn aus Nichts sind sie von dir, abernicht aus dir, gemacht; nicht aus etwas, was nicht deinwar oder schon vorhanden gewesen wäre, sondern auseinem mitgeschaffcnen, das ist, zugleich von dir erschaf-fenen Stoffe, da du seine Ungestaltheit ohne irgendeinen Zwischenraum der Zeit gestaltetest. Denn daein anderes der Stoff des Himmels und der Erde,ein anderes die Gestalt des Himmels und der Erde ist,so hast du zwar den Stoff aus ganz und gar Nichts, dieGestalt der Welt jedoch aus dem ungestalteten Stoffe,beides aber zugleich, gemacht, so daß dem Stoffe ohneDazwischentreten irgend einer Zögcrung die Gestalt folgte