Zwölftes Buch.
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so bekennen wir auch, daß das, was umgeschaffcn undgebildet werden zu können, gemacht ist, minder gut, —obgleich auch gut sei. Die Schrift aber hat nicht an-geführt, daß Gott jene Gestaltlosigkeit gemacht habe,wie sie auch vieles Andere nicht anführt, als: die Che-rubim und Seraphim, und, welche der Apostel nament-lich anführt: die Thronen, Herrschaften, Oberkeitenoder Gewalten, die doch offenbar Gott gemacht hat.Ist aber in den Worten: «Er hat Himmel und Erdegemacht,» alles enthalten, was sollen wir von denWassern sagen, über welchen der Geist Gottes schwebte?Denn werden sie unter dem Namen: Erde mitbe-griffen,, wie kann man dann unter der BenennungErde noch einen ungestalteten Stoff annehmen,wenn wir so schöne Wasser sehen? Oder wenn diesalso angenommen wird, warum steht denn geschrieben,daß aus jener Gestaltlosigkeit das Firmament gemacht,und Himmel genannt ward, da doch von der Schö-pfung der Wasser nichts geschrieben steht? Denn nichtannoch gestaltlos und unsichtbar sind sie, die wir inso schöner Gestalt fließen sehen. Oder haben siedamals diese Gestalt erhalten, als Gott sprach: «Essammle sich das Wasser, was unter dem Himmelist,» so daß das Sammeln selbst das Gestalten ist?Was sollen wir da in Bezug auf jene Wasser antwor-ten, welche über dem Firmaments sind? Denn gestalt-los hätten sie einen solchen Ehrenplatz nicht verdient;auch steht nicht geschrieben, durch welche Stimmesie gestaltet sind.
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