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224 A. Augustinus Bekenntnisse.
schrieb es auf Wachs, und gab es ihnen, daß sie eslasen. Alsobald, als wir bittend unsre Knice beugten,schwand der Schmerz, Aber welch ein Schmerz!Und wie schwand er! Ich verging fast, ich gesteh es,mein Herr mein Gott: denn von meiner Jugend anhatt' ich dergleichen nicht erfahren. Und ich verstanddeine Wink' in meinem Innern, und, mich freuend desGlaubens, lobt' ich deinen Namen, Und dieser Glaubeließ mich nicht ruhig sein über meine vergangenenSünden, da sie mir durch deine Taufe noch nichtnachgelassen waren.
Nach geendeten Weinlesefcrien entbot ich denMailandern, daß sie sich nach einem andern Wort-verkaufer für ihre Schüler umsehen möchten, sowohlweil ich Dir zu dienen beschlossen hatte, als auch die-ser Stelle wegen des beschwerlichen Athmens und derBrustschmerzen nicht mehr gewachsen wäre. Und durchBriefe that ich deinem Bischöfe, dem heiligen MannAmbrosius, meine alten Jrrthümer kund, und meingegenwartiges Vorhaben, auf daß er mir Rath gäbe,was ich vorzüglich in deinen Büchern zu lesen hätte,damit ich zur Empfangung so großer Gnade bereiteterund ihrer würdiger würde. Er rieth mir den Pro-phet Jsaias an, deßhalb glaub' ich, weil er vor An-dern ein deutlicherer Verkünder ist des Evangeliumsund des Berufs der Heiden. Da er aber beim erstenLesen mir unverständlich war, und ich ihn so durch-aus zu sein glaubte, verschob ich die Wiederholung, bisich geübter würd' in den Worten des Herrn.