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Bekenntnisse
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214
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214 A. Augustinus Bekenntnisse.

du wahre und höchste Süßigkeit, warfst sie hinweg, ^und tratst an ihre Stelle, lieblicher als alle Wollust,aber nicht im Fleisch und Blut; leuchtender als allesLicht, aber heimlicher als alles Heimliche; höher als jalle Ehre, aber nicht denen, die hoch sind in sichNun war frei mein Geist von allen den beißendenSorgen, Ehren und Güter zu erlangen, und mich zu ^walzen und zu betauben im Schlamme der Begierden;und freudig redete ich zu dir, meiner Klarheit undmeinem Reichthum und meinem Heile, dem Herrn !meinem Gotte.

Und ich beschloß in deinem Angesichte, nickt mitlärmender Heftigkeit, sondern gemach den Dienst mei-ner Zunge wegzuziehn vom Markte der Geschwätzigkeit,damit nicht länger die Knaben, die nicht denken aufdein Gesetz, nicht auf deinen Frieden, sondern auf lü-genden Unsinn und gerichtlichen Krieg, aus meinemMunde die Waffen kauften für ihre Raserei. Und ebenwaren nur noch wenige Tage bis zu den Weinlese-ferien, und diese wollt' ich ausdauern, auf daß ichfeierlich Abschied nähm', und, von dir angekauft, nichtfeil wieder aufträte. Unser Vorhaben war offen vordir, aber nicht vor den Menschen, außer den Vertrau-ten. Und wir hatten verabredet, daß wir es nichtbekannt machen wollten, obwohl du uns, als wir auf-stiegen aus dem Thale der Thränen, und sangen denStufengesang, scharfe Pfeile gegeben hattest, und bren-nende Kohlen gegen die falsche Zunge, die widerspricht,wann sie zu rathen, und wie Speise verzehrt, wannsie zu lieben scheint. Bepfeilt hattest du unser Herz