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Bekenntnisse
Entstehung
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211
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Achtes Buch.

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Nicht in Kammer und Unzucht! Nicht in Hader undNeid! Sondern zieht an den Herrn Jesus Christus,und laßt des Fleisches Pflege nicht ausarten in Geil-heit! Weiter begehrt' ich nicht zu lesen, und eswar auch nicht nöthig. Denn alsobald, am Ende die-ser Worte, wie wenn das Licht der Sicherheit in meinHerz ergossen war', entfloh alles Dunkel des Zweifels.Drauf legt' ich den Finger oder irgend ein andresZeichen hinein, schloß es, und erzahlte nun mit ruhi-gem Blicke dem Alypius die Sache, Er aber erklartedas, was, mir unbewußt, in ihm vorging, mir so:er begehrte zu sehen, was ich gelesen hatte; ich zeigt'es ihm, und er schaut' auf das, was folgte, und wasich nicht wußte. Es folgte aber: Den Schwachenaber im Glauben nehmet auf! Dies deutete er aufsich, und sagte mir das. Diese Ermahnung gab ihmKraft, und ohne das geringste unruhige Zaudern trater meinem guten Entschlüsse bei, der so sehr seinenSitten angemessen war, an deren Güte er mich schonlangst weit übertraf.

Nun gingen wir zur Mutter, sagten es: siefreute sich. Wir erzahlten, wie es geschah: sie froh-lockt', und triumphirt', und pries dich, der du mehrvermagst, als wir begehren oder verstehn, weil sie sah,daß sie weit mehr von dir -für mich erhalten hatte,als sie in ihrem jammernden und thranenvollen Seuf-zen zu bitten pflegte. Denn du bekehrtest mich so zudir, daß ich weder ein Weib begehrte, noch etwas,worauf der Welt Hoffnung ruht, jetzo stehend aufjenem Brette des Glaubens, worauf du mich vor so