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2l)8 A. Augustinus Bekenntnisse.
nes Dieners! Welche Schandthaten flüsterten sie, welcheSchmählichkeiten! — Und ich hörte sie schon weit we-niger als zur Hälfte, sie, die nun nicht mehr so freientgegengehend widersprachen, sondern wie hinter Rückenlispelten, und mich Hinwegeilenden vcrstohlner Weis'anstießen, damit ich zurückschauete. Denn noch hieltensie mich auf, indem ich zögerte, mich von ihnen loszu-reißen, und sie abzuschütteln, und hinübcrzugehn, wo-hin ich gerufen ward, wahrend die machtige Gewohn-heit mir zurief: Glaubst du, ohne sie sein zu können?
Aber schon leise rief sie das. Denn es erschienauf jener Seite, wohin ich mein Angesicht wendete,und wo ich durchzugehen zitterte, die keusche Würdeder Enthaltsamkeit, heiter und ohne Ausgelassenheitfröhlich, mit sittigem Lächeln mir winkend, daß ich käm'und vertrauet?, und ausbreitend, um mich aufzuneh-men und zu umarmen, ihre frommen Hände, die vollwaren von Schaaren guter Beispiele. Dort waren soviele Knaben und Mädchen; dort viel' aus den Ju-gendjahren und aus allerlei Alter, ernste Wittwen undbetagte Jungfrauen: und bei Allen war die Enthalt-samkeit keineswegs unfruchtbar, sondern eine fruchtbareMutter von Kindern, der Freuden, deren Vater Du,Herr! Und sie spottete meiner mit belehrendem Spott,als wenn sie spräche: Du vermagst nicht, was diesevermögen? Vermögen es denn dieser und diese durchsich selbst, oder durch den Herrn, ihren Gott? DerHerr, ihr Gott, hat mich ihnen verliehen. Was stehstdu auf dich vertrauend, und stehst nicht? Wirf dichzu ihm, fürchte nicht, er wird sich nicht hinwegziehn
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