163 A. Augustinus Bekenntnisse.
und mancherlei Gebilde, in Bildern vergänglicherMenschen, und fliegender und vicrfüßiger und kriechen-der Thiers: nemlich die ägyptische Speise, wodurchEsau seine Erstgeburt verlor — weil die Erstgebornenein Thierhaupt ehrten statt deiner, und, im Herzengewandt nach Ägypten, dein Ebenbild, ihre Seele,beugten vor dem Bild eines heufresscnden Kalbes.Dies fand ich dort, und ich aß nicht davon. Dennes gefiel dir, Herr, hinwegzunchmen von Jakob dieSchande des Minderseins, auf daß der Größre dientedem Kleinern, und du riefst die Heiden zu deiner Erb-schaft. Und ich kam zu dir aus den Heiden, undschaut' auf das Gold, was deinem Willen gemäß deinVolk aus Ägypten hinwegnahm, weil es dein war,wo es auch immer war. Und du sagtest den Athe-nern durch deinen Apostel: daß wir in dir leben undweben und sein, wie auch einige von Ihnen dies ge-sagt haben. — Und wirklich von daher kam das Wahrein jene Schriften! Und ich schaute nicht auf dieGötzcngestalten der Ägypter, denen sie von deinemGold opferten, sie, die die Wahrheit Gottes wandeltenzur Lüg', und mehr ehrten und dienten dem Geschöpfals dem Schöpfer.
Und so ermahnt, zurückzukehren zu mir selbst, tratich unter deiner Leitung in mein Innerstes: und ichvermochte das, da du mein Helfer warst. Ich trathinein, und mit dem Auge meiner Seele, wie schwaches auch war, sah ich über diesem Auge meiner Seele,über meinem Geiste, das unwandelbare Licht desHerrn, nicht jenes gemeine, und jedem Fleische Sicht-