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Bekenntnisse
Entstehung
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159
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Siebentes Buch.

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als allmächtig jene vernichten sollen, auf daß er alleinda wäre, ganz das wahre und höchste und unendlicheGut. Oder, wenn es nicht gut war, daß der, welchergut war, nickt auch etwas Gutes schuf und hervor-brächte, so hätf er nach hinweggeschaffter und vernich-teter jener Materie, die böse war, eine gute hingestellt,um Alles draus zu schaffen. Denn allmachtig wär'er nicht, könnt' er nicht etwas Gutes hervorbringenohne Hülfe jener Materie, die er selbst hervorbrachte.

Derlei trieb ich umher in meinem unglücklichenBusen, den Todesfurcht und fruchtloses Suchen nachWahrheit mit schneidender Sorge belastete; aber feststand in meinem Herzen der Glauben deines Gesalb-ten, unsers Herrn und Heilandes, in deiner katholi-schen Kirche. Und ungestaltet war ich zwar noch inVielem und wankend außerhalb der Lehre Richtschnur;abcr doch verließ mein Geist sie nicht, sondern tranksie täglich ein mehr und mehr.

Der Mathematiker tauschende Deutereien und gott-lose Narrentheidungen hatt' ich nun auch von mir ge-worfen. Auch hierüber bekenn' ich dir aus dem In-nersten meiner Seele deine Erbarmungen, mein Gott!Denn Du warst es, Du ganz allein: denn welcherAndre ruft uns zurück von dem Tod alles Jrrthums,als Du, das Leben, das nie stirbt, und die Weisheit,die erleuchtet den dürftigen Geist, und selbst des Lichtsnickt bedarf, sie, die die Welt lenkt bis zu der Baumeflatternden Blättern? Du auch sandtest Rath meinerHalsstarigkeit, womit ich dem Bindicianus widerstand,dem scharfsichtigen Greis, und dem Nebridius, dem