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Bekenntnisse
Entstehung
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148
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sg A. Augustinus Bekenntnisse.

orfen. Darauf wieder Seufzen und Klagen, undNsre Schritte wieder auf breitem vielbewandertemPfade der Welt: denn vielerlei Gedanken waren inunsren Herzen, dein Rath aber bleibt in Ewigkeit.Und gemäß deinem Rathe verlachtest du das Unsre,und bewirktest das Deine, Speis uns gebend zu ge-legner Zeit, und deine Hand öffnend, und unsre See-len füllend mit Segen.

Jndeß wurden meine Sünden vervielfacht, undda ich, als ein Ehchinderniß, meine Beischläferin,woran ich so sehr hing, von meiner Seit' entfernte,ward mein Herz zerrissen und blutete. Und sie kehrtenach Afrika, dir gelobend, keinen andern Mann zuerkennen, und ließ mir einen natürlichen Sohn zurück,den sie mir geboren hatte. Ich Unglücklicher aber,nicht einmal dieses Weibes Nachahmer, ertrug, da icherst nach zweien Iahren meine Braut erhalten sollte, denAufschub nicht, weil ich nicht ein Liebhaber der Ehe,sondern ein Sklav der Wollust war, und warb eineandre, die mir freilich wieder nicht Gattin war, umso zu unterhalten und zu verlängern, entweder wie vor-her, oder gar zu vergrößern die Krankheit meinerSeel' in ununterbrochner Gewohnheit bis zum Reichedes Ehestandes. Auch heilte jene Wunde nicht, diedie Entfernung der erstem geschlagen hatte, sondernnach der Entzündung, und nach schneidendem Schmer-zen ward sie faul, und war nur weniger peinlich, aberdesto verzweifelter.

Dir Lob, dir Preis, Born der Erbarmungen!Ich ward elend, und du kgmst naher! Schon war

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