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Bekenntnisse
Entstehung
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Viertes Buch.

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Wissenschaften selbst von Fleißigen und Scharfsinnigennur sehr schwer erlernt würden, wenn ich ihnen nichtdarüber Erklärungen gab, wobei stets jener der treff-lichste war, der am schnellsten meinen Erklärungenfolgte.

Aber was nutzte mir dies, da ich glaubte, daßdu, Herr mein Gott, du die Wahrheit, ein leuchten-der unermeßlicher Körper wärst, und ich ein Stückvon jenem Körper? Übermäßige Verkehrtheit! Aberso war ich! Auch crröth' ich nicht, mein Gott, dirdeine Barmherzigkeit an mir zu bekennen, und dichanzurufen, wie ich damals nicht erröthete, meine Läst-rungen den Menschen zu bekennen, und zu bellen wi-der dich. Was also nutzte mir damals mein für jeneLehren so geschärfter Verstand, und was, daß ich soviele knotenvolle Bücher ohne menschlichen Beistandentknotete, da ich schändlich und mit lasterhafter Häß-lichkeit irrete in der Lehre der Frömmigkeit? Undwas schadete deinen Kleinen der weit langsamere Ver-stand, da sie nicht von dir wichen, auf daß sie be-fiedert würden, gesichert im Neste deiner Kirche, unddie Flügel der Liebe nährten mit der Azung des wah-ren Glaubens?

O Herr, unser Gott! laß uns hoffen in deinerFlügel Umschattung; und beschütz uns, und trag' uns.Du wirst auch die Kleinen tragen, und wirst sie tra-gen bis zum Greisesalter, weil unsre Stärke, wennDu sie bist, Stark' ist, ist sie aber die unsre, Schwäche.Bei Dir lebt immer unser Gut, und, davon wegge-wandt, sind wir verkehrt. Nun laß uns zurückkehren,