Erstes Buch.
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nenden und traurenden Juno, du sie den Teukrerkönignicht von Jtalia abholten konnte; Worte, die ich niedie Juno sagen gehört hatte. Aber man zwang uns,der Dichtungen Spur irrend zu folgen, und so etwasin ungebundener Rede zu sagen, was der Dichter inVersen gesagt hatte. Und jenes ward am meisten ge-lobt, wo der Würde der dargestellten Person, ihremZorn und Schmerzen gemäß, die ahnlichste Leiden-schaft hervorschien, und mit den passendsten Wortenumkleidet war.
Wozu mir das, o mein wahres Leben, mein Gott?Wozu meiner Vorlesung der Beifall vor so vielenGleichaltrigen und Mitvorlesern? Siehe, wars nichtalles Rauch und Wind? Gabs denn nichts Anders,um Verstand und Zunge zu üben? Deinem Lobe,Herr, deinem Lobe in deinen Schriften hatte die Palmemeines Herzens geweiht, und nicht hingerissen seinsollen durch das Leere der Possen, eine schandlicheBeute des Vergänglichen. Denn nicht auf Eine Artopfert man den abtrünnigen Engeln.
Was Wunder aber, daß ich so hineinsank in dieEitelkeiten, und mich abwandte von dir, o Gott, daman mir zur Nachahmung Menschen vorstellte, die,kam in Erzählung einer ihrer nicht üblen Handlungenein Barbarismus oder Solöcismus vor, durch Tadelbeschämt wurden, aber, redeten sie von ihren Aus-schweifungen nur in reinen schicklichen Ausdrücken aus-geführt und zierlich, des Lobes sich rühmen konnten?Du siehst dies, Herr, und schweigst, bist langmüthigund sehr barmherzig und wahrheitliebend! Wirst du
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