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Bekenntnisse
Entstehung
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25
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Erstes Buch.

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Aber wehe dir, Strom der Menschensitte! Werwird dir widerstehen? Wie lange wälzest du HevasSöhne ins große furchtbare Meer, was selbst jenekaum durchwandern, die Schiffe bestiegen? Las ichnicht in dir von einem donnernden und ehebrcchendmJupiter? Und doch könnt' er beides nicht, sondernman erdacht' es, um Anlaß zu haben, wirklichen Ehe-bruch nachzuahmen, unter Kuppelei eines falschen Don-nerers. Wer aber der Mantellehrer hörts mit uner-zürntem Ohre, wann ein Mensch, aus demselbenStaube gebildet, ruft: So ersanns Homerus, undübertrug Menschliches auf Götter: besser wars, dasGöttliche auf uns! Aber richtiger sagt man: Erersann es zwar, aber so, daß er schandlichen MenschenGöttliches beilegte, auf daß sie nicht schandlich erschie-nen, und der, welcher also handelte, nicht verruchtenMenschen, sondern himmlischen Göttern nachgeahmtzu haben schiene.

Und dennoch, höllischer Strom, schwimmen aufdir die Menschenkinder, und geben Geschenke, daß fieserlernen; und ein wichtiges Ding ist es, wann öffent-lich im Forum darüber gehandelt, und im Angesichteder Gesetze über die GeHalter neben jenen besondernGeschenken entschieden wird! Und du rauschest in deineSteine, und rufst: Hier lernt man Worte! Hier er-wirbt man Beredsamkeit, bei Ueberzeugung Anderer,und beim Bortrag eines Gutachtens höchst nöthig! Jadoch! kennten wir denn etwa nicht die Worte: GoldnerRegen, und Schooß, und Arglist, und Zinnen des Him-mels, und andere Worte, die dort (Terenl. Kast. III. 5.)

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