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Die Schlesischen Unruhs.
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abgeordnet^). Nach Thamm drängten die jungenBirnbaumer zurück, das deutet hier auf denLirnbaumer Stammvater, der seinen AnteilTschau 24. 6 97 an Daniel Preuß verkaufte?)und nur Mitbelehnung auf Neu Tschau, wonacher sich auch nannte, zurückbehalten haben mag.Das Streben, die Rückkehr durch kleine Lehn-vorbehalte offen zu halten, war allgemein. Hattedoch auch Vtto den Valten-Söhnen Hans undWenzel einen Garten zu 15 Gr. jährl. Zinsoffen halten müssen, „damit sie im Fürstentumbelehnet blieben."
18. 5. 1595 beschwert sich Hans beim AmtGlogau, daß Franz Rotenburg nicht genügendvormundschastsrechnung gelegt, auch sein Lauer-gütlein zu wohlfeil verkauft hat?). Gb dies derSohn Valtens-Polnisch-Kessel ist, wie es scheint,oder der des Thristof-Tschau und Hürden, läßtsich aus den bisher bekannten Urkunden nichtbeweisend feststellen. Ersteres setzt voraus, daßdieser Thristof keinen Sohn hatte und daß ernach der Stosch als zweite Frau Hedwig Lesse!geheiratet, die dann Gattin Georg Rotenburggeworden wäre. Gdcr Thristof hatte einenSohn Dans und eine Tochter ZlZkirbnra unddie oben ungenannte Tochter valtcns, Schwestervon Hans und Wenzel hieß auch HZarbara. Tsist eben nicht leicht, das Wirrnis der Gleichnamigenzu lichten.
12. 7. 1595 gibt das Manngcricht GlogauFranz Rotenburg-Drentkau, Gtto-Lawalde undDaniel-Liebschütz auf, da sie 24 8. 1577 NickelTschammer-Loos 1425 Thlr. für Valien verbürgthaben, dies Kapital zum 24. 2. 96 an valteusErben: Hans und Barbara U. zu zahlenH.
29. 1». 1595 bekennt Barbara U., Witwedes Adam Lest-Tbamm, von seinen Erben mitGedinge abgefunden zu sein?). Dies ist nocheine andere, wahrscheinlich Neumärkische Barbaraans Klemzig.
5. li. 1596 sollen Franz Rotenburg und Vtto-Lawalde, von Hans wegen 149 Thlr. verklagt,Beweis erbringen?).
17. 5. 97 quittiert Jungfrau Barbara durchihren Stiefvater Georg Rotenburg-Lippenihrem Bruder Hans-Pürben über völlige väter-liche und mütterliche Abstattung?), zugleichHedwig geb. Lesse! verw. 1l., nun Gattindieses Georg Rotenburg, ihrem sS>ief-?)SohneHans-Pürben über Abfindung für ihre Lcib-gedtn gerechte?). Dadurch wird klar, daß der1576 „zur neuen Tschor gesessene" Thristof, auchwenn er ein Lawalder war, nicht für den späterenBirnbaumer Thristof gehalten werden kann.
Sigmund-Drentkau, der 19. 6. 95 von Nico!Braun wegen Schuldforderung verklagt war?),ist 24. 6. 97 mit D aniel-Liebschütz (Neumärker)
6 Ebenda 121 soo.-> Ebenda Urkd. 4Sd.Ebenda sos.Ebenda isa 172.Ebenda 15 i 12s.Ebenda is a ssi.tz Ebenda 15° 14t.
Ebenda 145.°) Ebenda 12 k zu.
und Nicol-Zöcklau Zeuge, wie der spätereBirnbaumer Thristof seine Anteile von Alt-und Neu-Tschau an Daniel preuß, denSchwiegersohn des Hürbener Thristof verkauft).Das ist der Zeitpunkt des Kaufs von Birnbaum.Gleichzeitig räumt aber Daniel Hreuß demThristof ein Wiederkaufsrecht an Tschau ein?).
Nun tritt noch ein neuer Qbrlltok hervor:Glogau 17. 7. 97 verkauft Thristof 1l. „zur Tschau"(ein Sohn des f Erwerbers von Hürden undBruder von Hans-Pürben) sein Anteil Hürbenan Hans Braun-Seifersdorf?).
Auch von dem Sohne Valien's, Brudervon Wenzel, hören wir nun, daß ihm 6. 19. 97das Lawalder Bauerngut, über dessen zu billigenverkauf er sich 95 beschwert hatte, zugesprochenwird, doch nur, falls er spätestens Fastnacht 98den jetzigen Inhaber Walter Kern mit 315 Markabfindet^), was er schwerlich gekonnt haben wird.
Daß den Lawalder U.'s schon damals Günters-dorf gehörte, zeigt die vcrschrcibung der iSvllgeb. II , die ihrem Manne Alex Kittlitz diesGut 19. 2. 1699 für den Todesfall verschreibt.?)Gleichzeitig spielt ein Ausläufer des BohrauerIl.-stammes in dies Gebiet hinein, indem Adam-Niedergorb in Gchelhcrmsdorf die Anteile vonFranz Rotenburg und Wolf Busewoy 12. 2 1699kauft.?) Derselbe Adam kommt noch einmalhier vor: als Vertreter seiner oder seinesVaters Schwester Barbara II., Witwe desBali. Bcrg-Gorb quittiert er 7. 11. 1693 überdas ihr von Sigmd. Bcrg-Nickisch gemäß vcr-briefung von Pfingsten 1585 zustehende Gedinge.?)
Klarheit halber muß hier auf einen Ausläuferdes Lawalder U -Astes zurückgegriffen werden,der sich über Tschau einerseits nach Liebschütz,andrerseits nach Zöcklau eine Zeit lang erstreckte,bis er absterbend dort durch die Neumärker, hier-durch die Bohrauer Il.'s ersetzt wurde. DieRitterdienstlistcn von 1549 geben an: Cbriltolund Dickel Gebr. haben zu leisten: wegen Neu-Tschau, halb Zöcklau und Hz von Alt-Tschan2 Pferde,?) Dicol für Liebschütz, sein AuteilNeu-Tschau, halb Zöcklau und H.« Alt Tschau1 Pferd, Dicol und Tbt'lllok Gebr. für NeuTschau und DüNS MolK — (dies ist derSorau-Niederlausitzer!) — für Zöcklau uud Tzyris,zusammen 2 Pferde.?) Man sieht, die Beziehunzenwaren schon damals nicht ganz einfach. — 1563wird das den Erben Nickel's gehörige Zöcklauauf 975 Thlr. der Wert der Leute auf 599 Thlr.geschätzt.^) Das Manngericht in Glogau setzt7. 12. 1573 im Streit zwischen Lbrlltol undiCrnlt Gebr. zur Tschau, auch im Namenihres unmündigen (leider nicht genannten)Bruders fest, daß den um den Nachlaß des s
tz Ebenda 15i 104.tz Ebenda VIII In.
»1 Ebenda III isi IM.
Sl. Brsl. Glog III. IS ä. SSS.°. Ebenda 15 °. 275.
9 Ebenda 27.
7> Ebenda O. A. Drentkau.Ebenda VIII. 1. °°.
Ebenda ».
1°) Ebenda k.