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war die Grabrede auch seiner „PflegemutterMarjanne Braun geb. U. auf Schmöllngewidmet^). — I669 ward in Burkom noch einGbristian geboren.
Sigmund Gottlob, der älteste Sohn HansHeinrichs und der I SS2 in Buckow gestorbenenAunigunde Troschke, heiratete 15.2. 168^,als Verwalter des vetterlichen Gutes AayIbelene lSrdMUte, Tochter von Bali. ReinhardAalkreut, die als szjähr. Witwe 572? inTschicherzig starb. Dem Paare wurden geboren:
28. t- S5 Ibelene Aunigunde (Pate Mar-janne Bräunig geb. U) -f als Aind.
20. 8. 86 Ursula Delene, die 1?11 GattinWolf Aasp. Sacks-Heinersdorf wurde.
s. 1. S8 Wkirburu IloedtVig (Pate BarbaraBräunig gcb U).
s. s> 90 Gbarlotte lSiilabetb.
16. 3. Y2 /Ibargkiretde, geb. in NiederGuhren, das der Vater nun bewirtschaftete.Bald darauf zog er, wohl als Pächter nach dembenachbarten Mosau, wo er 6. 7. 94 ertrank.Zu Mosau gehörten Wiesen jenseits der Gder.Dort wollte er mit Asmus Sgmd. Anobelsdorf-Mosau, dessen Frau auch eine Attulkt Ibolene U.war und mit Bali. Reinh. Aalkreut dasMähen besehen. So kamen sie an einen Dder-arm, der bei Tschicherzig einen See bildet. DerDiener stieß den Aahn voreilig ohne Ruder ab.Tiner langt nach dem Ruder, stürzt hinein undreißt den schwanken Aahn um. Alle Z Herrnertranken 2). So erlebte Sigmund Gottlobdie Geburt des ersehnten Sohnes nicht mehr,der Zl. 12. 91 zur Welt kam und 5. 1. 95AZaltbalar Sigmund getauft wurde. Lr wurdein Topper bei seinem Gnkel Aasp. Anobelsdorf,dem 2. Manne der Marz. Hedwig erzogen. Da erschwächlich war, trat er erst 1?15 zu Riigcnwaldeins Inf. Rgt. Lamotte, ward 11. 1. 19 Fähnrich,16. 10. 22 Ltnt, 11. 11. 28 Pr.-Ltnt. und1. s. 55 Aapitän. Als solcher fiel er 1?12 beiTzaslau in Böhmen, unverheiratet.
Ursula Helene, die Witwe des mitertrunkenen Anobelsdorf, den sie erst DezemberI690 geheiratet hatte, forderte 11. 1.95 gestütztauf den Landesrezeß von 1611 Eintragung ihrereingebrachte» 1582 Thlr. Als Vormund setztRittmeister Aarl Magnus Löben-Niebusch undMetzdorf die Lehnsverschreibung für den Sohndurch, aber — so schreibt das Lehnsamt Aiistrin8. 10. 95 — es sei „die Lehnswahr förderlichsteinzuschicken". Der Bruder des ertrunkenen Be-sitzers von Mosau, das 8. 3. 9s auf 21301 Uchalcrgeschätzt wurde, Bali. Tob. Anobelsdorf,damals Leutnant in Schlesien, wäre gern insLehn gekommen, wurde aber abgewiesen. 2Z. 1.97erneuert er von Berlin aus die Lehnsmutung,mit Erfolg, denn nun war er der Mann seinerverw. Schwägerin Ursula Helene U. ge-worden.
Der alte HansHeinrich hat das Unglückder Seinigen nicht mehr erlebt. Nachdem er 1685
tz A. Fnrstenst. St». Möllern.-) A. Fürstcnst.' Möllern Vll. S. 6.
seinem 2. Sohn Wulff Heinrich, dessen Ge-schicke wir im Abschnitt Gstpreußen verfolgen,die Hochzeit ausgerichtet, verkaufte er seinBuckower Vorwerk an Bali. Reinhard Aalkreutund zog nach Topper zu seiner nun an Anobelsdorfverheirateten Tochter Marz. Hedwig. Dortstarb er 22. 1. I690, wurde aber neben seinerGattin in Buckow beigesetzt.
Der jüngste Sohn George wurde Verwalteroder Pächter des Vetters auf Schmölln undheiratete 11. U- 1685 Warbara Sabine, Tochterdes obengedachten Vberst und Regimentsquartier-meisters B a l t a s a r-Gr.-Airschbaum. Späterwurde er Pächter von Muschten b. Schwicbus.Als solchem widmet ihm Pastor G. Löber15. 12. 88 seine Anzugsxredigt. Noch später lebter als Pächter auf Räuden, Ar. Sternberg, undArnsdorf. 21- S. 99 läßt er sich vom kursächsischenHauptmann Wolf Aalkreut für ein DarlehenAl.-Dammer in Pfandbesitz übergeben H, 25. 9.1?oi huldigt er für das Lehnsrecht auf denAutschlaucr Anteil, den „sein Vater schon in die50 Jahr besessen".2) ,750 erschien George,nun als Herr auf Al.-Dammer — so wird erauch ini Testament seines Bruders WulffHeinrich auf Btten bezeichnet — in Erb-regelungssachen fünfmal in Arossen.^) Dabeivertrat er seine verwitwete Schwägerin HeleneErdmute geb. Aalkreut und deren TochterSva /Idargarekbe, die nun schon Gattin einesAalkreut war. Auch Ursula Heleneund Barbara Hedwig waren an der Aus-einandersetzung mit Schenkendorff-Schmölln, umdie es sich handelte, beteiligt, als deren VertreterHans Heinr. Aalkreut und ein Leutnant Troschkeerschienen. Auch schon 1706/v? hatten George,Helene Lrdmute und Eva Margarethein Arossen Termine, an denen auch die BrüderWulff Heinrich und E h r i st i a n teil-nahmen.
Aus Georges Ehe mit Barbara Sabinestammten:
29. 9. ls8s Maltzer Uzelnrtcb, f 1691 inRackow, beerdigt in Aähmen.
27. 8. 163? ein totgeborner Sohn. Hier nenntdas Airchbuch den Vater „wohlemeritirten Fenne-rich".
Um 1695 ZZleonore, die 17. 11. 1?15 inAl.-Dammer (Airche Stentsch) Georg Wilh. Sackheiratete.
Endlich Dans 'llZLtnricb. Dieser heiratete2-1. 11. 1725 Barbara Elisabeth, Tochter desGrünberger Ratssenators Joh. Zachar. Padenvon Treuzenstein und Anna Marie Zanthier^).Dieser Grünberger Stadtrat war Nachkomme desin Böhmen 25. 5. 1667 geadelten Leopold Maxim,paden, der dabei den Zunamen von Treuzensteinerhielt. Hans Heinrich wird dabei „aufMuschten" genannt. Weiteres ist bisher nichterforscht.
9 A. Brcöl. O. A. Kl.-Dammer.
-) A. Brest. O. A. Kutschlau.
9 Schöfscnbüchcr von Krossen.
9 Kirchb. Grünberg.
9»
Die Niederlausitzer Unruchs.