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Die Unrugher : Versuch eines Anfanges zur Stoffsammlung für die Unruh'sche Familiengeschichte
Entstehung
Seite
125-126
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Sache getan, der wird verlesen und allen Bedenk-frist erteilt.H (9. 6. I-I ist Hans Wolf Zeugeeines Vertrags zwischen Hans Tschamnier undHans Sack-Pürschen.2)

19, s. IS99 sagt uns eine Verhandlung, daßHans Wolfs Bruder Nico! hieß und seineWitwe Margarethe Braun sich wieder mitHans Schlichting verheiratete. Hans Wolfhat als Vormund von Nicols Kindern sich erboten,ihr das Leibgedinge zu sichern,6) Da tun dieRechtssitzer den hochweisen Spruch, es sei ambesten, sich in Gute zn vertragen. Aber HansWolf blieb zähe, Hans Schlichting klagt weiter,?. Z, SS ist Hans Wolf im Termin ausgebliebeninfolgeehehafterNot wegen seines Gesichtes".^)Das mag dem Laien verdächtig klingen, bedeutetaber in der Ansdrucksweise des Sachsenspiegelsnurunüberwindliche höhere Gewalt"; er mochtewohl Gesichtsrose oder entstellende Zahngeschwulsthaben. Drei Monat später klagt Hans Schlichting-Gr. Gbisch als Mitvormund wieder, daß HansWolf seiner Mündel Gut gegen seinen Willenverkauft habe. Der wendet ein, das Gut sei schonaus der Tura genommen,2) Es scheint sich alsoum den schon im Abschnitt Neumärker erwähntenAnteil Liebschütz zu handeln. 20. 12. ss wirdHans Wolf angewiesen, Schlichtings Klagschriftendlich anzunehmen und zu beantworten; ;s. 9. s?bleibt erwegen Leibesschwachheit" wieder ans,die Sache wird vertagt und nicht mehr erwähnt.Er war nun schon alt, ist vielleicht bald daraufgestorben, Ihn wie seinen ganzen Stamm charak-terisiert ein gewisser Drang in die Lerne. SchonK. s. ;sso wohnte er nicht mehr auf Walcwitz,als Asman Dyhr ihn auf Leistung eines Lidesbelangte,^ sondern wird nun bezeichnet:Hansvnruhe Wclf genannt von der Walewitz zuKunz en darf". Da es Z2 Grte dieses Namensgibt, darunter je 1 in schlesischen Kreisen, läßtsich höchstens vermuten, daß Kunzendorf KreisSora» gemeint ist. Ebenso wird er 19. 9. sc» be-zeichnet, abervor Grünenberg" (Lawaldeoder Liebschüh ?), als ihm zur Einreichnng seinerDeklaration gegen Asman Dyhr-Droschkau einesächsische Frist" (s Wochen) gesetzt wird. Abert?. 9. 61 wird Dyhr verurteilt, die Gewähr mitKaution im Streite zu bestellen.?) 12,2.65 ivirdin Wien eine Bürgschaftsakte über die bei HansU, Wolff genannt zn Wolkwitz (?) erborgten-c»ss Thlr, aufgenommen. 6)

vielleicht stammen von diesem Hans Wolfmanche der späteren Nicderlausitzer U.s ab, dochblieb der Hauptstamm der Familie noch bis gegen1725 in und bei Sarau. 1510 heiratete einll,-N euruge" (vielleichtNeurods Kr. Schwiebus)eine Kittlitz-Malmitz.V) Hans Nimptsch kaufte1506 das von einem Lbrlltol U. hinterlasse»«

9 A, BrSl, Glog. III, 546,

"> Ebenda Klarissen SS.

»> Ebenda is. sot.

9 Ebenda s, III.

9 Ebenda 120, iss, 154,

9 Ebenda 12, a, 42s, 440,

9 Ebenda 12, l. 12,ch Stadtarch, Schweidnitz. Rp, I. AI Iii. ?.ch A, Fürstcnstcin, Slg, Miöllcrn,

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Gut Bergisdorf.H Als ein großer Brand19. S. 15-19 in Sarau, vom Brauhause ausgehend,-52 Häuser und die St. Annenkirche zerstörte, lies;Kanzler Sigmund die Kirchenruine zum Uleister-haus der Tuchmacherinnung ausbauen, 2)

1555, Mttw, n, Lät. stellte der WeinschenkHans Lehmann zu Sarau bei seinem SchwagerPanks Reinickc ein Gastgebot an, dazu lud erden Kanzler Sigmund U, Joachim v, d,Dahmb und Bonaventura und etliche Küfer,den Vrganisten und den Schösser (Steuereinnehmer).Der haut den Dahmb mit seinem Gewehr überden Kopf, Dahmb reißt dem Serviteur desKanzlers die Fuchtel aus der Hand und durchbohrtdamit den Schösser, daß er alsbald tot blieb.Darob erschrak die Frau Dahmb, daß sie zuGrunde ging". Dahme floh zwar, blieb aber,nachdem er Hoc» Thlr, an des Schössers Hinter-bliebene gezahlt, unangefochten. Trotzdem desSchössers Stube auf dem Schlosse gleich versiegeltworden, fand man doch die Schoß-Register zerrissenund vernichtet. Da waren die armen Untertanenvöllig quittiert und von Herzen erfreut, da sonstmancher, wenn er alle Rückstände hätte zahlensollen, das Seinige hätte mit dem Rücken an-sehen müssen. So erzählt die Ehronik desMagnus,

Um dieselbe Zeit war Deinr. Sigmund aufNieder Ullersdorf Landesältester der HerrschaftSaraus, Seine Söhne Dans Ibeinricb »ndSigmundGebrüder von Nied,-Ullersdorf"wurden ;s?2 und ?z, auch ;ss2 durch SeyfridPromnitz mit Gbergorb mitbelehnt, 1582 auchPhilipp Wiedebach als Sohn einer U'^).

1596 trug Moill Nlbrecbt feinen Namenund Symbolum: R, W, S, S, v. S. in Heinr.Sack's Stammbuch ein^), leider nicht seine Heimatund Abkunft.

tsoo hatte Iszeinricb, Hauptmann vonSarau vergeblich versucht, während er gegen dieTürken mit zu Felde gezogen, ein Duell zuverhindern. Davon erzählt die Sor. Thron.Joachim Schenck von Landsberg auf Leuten,Teupitz, Buholtz (sie! ch!) Wusterhausen hatden letzten Herrn von Wildenfels im Duell er-leget, als sie in Ungarn wider den Erbfeindgelegen. Doch hat solches Herr von Wildenfelserholet, indem er ihn xrovociret, daß er Lhrent-halbcn sich sistiren müssen. Der Provocant istbald auf dem Platze blieben. Nach diesem hatGraf Gtto III, Solms zu Sonnenwalde oftgesagt, sie wüßten es dem Herrn von Schencken-dorff großen Dank, daß er ihren Vater erstochen,dadurch wären sie desto eher zur HerrschaftWildenfels gekommen,"

2;. s. I609 bereitete Deluricb W.vonSchönwalde" (Kr. Sarau) Burggraf vonSarau seinem Diener ein feterlichesBegräbnis^),1611 ward ihm ein Töchterchen Sokie-AZentnglM

9 A, Breslau,

9 Magnus, Sor, Wron,

9 Magnus Sor. Echron, Anhang S. S7.9 Slg, Rat Heinrich, Sagan.ch A, Mrstcnst, Slg, Möllern,ch Slg. Möllern,

Die Niederlausitzer Dnruchs.