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2 (1923) Die römische Periode
Entstehung
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Außer diesen Grabsteinen sind es namentlich Bronzefigiirchen, teilsvon Pferdebrustschilden von Standbildern, teils in anderer Verwendung,die jene Haar- und Kleidertracht bestätigen und gelegentlich noch weitereEinzelheiten wie den Haarschopf, die langen, wohlgepflegten Bärte der„Sugambrer“ (Köpfe von Truhenhenkeln), karrierte Hosen, den „Bruch“,die Schuhe usw. vorführen. Da sie dem gallischen oder italischen Kunst-handwerk zu verdanken sind, brauchen sie sich indessen nicht gerade aufrheinische Germanen, sondern können sich wenigstens teilweise ebenso

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Abb. 73. Germanischer Fürst an der Spitze einerGesandtschaft von Germanen und Sarmaten aufder Trajanssäule in Rom.

auf Donaugermanen beziehen. Dagegen haben die gallischen Erzeugnisse,wie einige Terrakotten, darunter eine bemalte (im akademischen Kunst-museum Bonn), die einen richtigen verwetterten Germanen aus demVolk mit strohgelben Haaren und wetterbraunem Gesicht darstellt, wahr-scheinlich rheinische Germanen wiedergeben wollen. Abb. 71 und 72.

Was die römischen Schriftsteller von der Nacktheit der Ger-manen berichten, so wenn Tacitus (Germania C. 6) sie nudi aut saguloleves nennt, ist nicht so wörtlich zu nehmen. Das gleiche wird auch