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Die Holbeiner : ein Überblick über eine 700-jährige bürgerliche Familiengeschichte mit Stammbäumen
Entstehung
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13) ii. Januar 1596 Agnese (Kind).

14) 27. November 1619 Barbara, Balthasar Holbeins sei. Witwe,

aetate 84 (Trauregister 2).

15) 8. Mai 1622 Caspar lepra incipiente mortuus.

16) 24. März 1635 Balthasar (Trauregister 4).

Der Name ist Holbein geschrieben, nur zweimal findet sichHolpein und einmal Hohlbein.

Alles zusammen läßt sich, wenn man einerseits die Zeitangabenund andererseits die Gleichheit der Vornamen berücksichtigt, und drittensin Erwägung zieht, daß andere Eintragungen, insbesondere Hochzeitennicht stattgefunden haben, folglich die Taufen auf die eingetra-genen Trauungen zurückzuführen sind, zur Stammtafel II zusammenzu-stellen. Der geneigte Leser schlage diese auf, wenn er das Folgende liest.

Zur Begründung im einzelnen will ich den Leser nicht durchVorführung sämtlicher Schlüsse ermüden. Als Beispiele dienen folgendeSchlußfolgerungen für die Hauptsachen: Bis 1602 finden wir nurdrei Holbeiner getraut; zweimal denselben Balthasar, zweitens denCaspar und drittens wieder einen Balthasar. Die dritte Trauungvon 1595 kann nicht denselben Balthasar betreffen, weil dieser schonelf Jahre vorher, 1584, starb, 54 Jahre alt; also geboren 1530. Essind also zwei verschiedene Balthasars. Caspar kann nicht Sohnvom ersten Balthasar gewesen sein, denn er hat 1578, d. h. erst14 Jahre nach der ersten Ehe Balthasars (13. Februar 1564) schongeheiratet und wird also als Bruder Balthasars nach 1530 geboren sein,vermutlich eine größere Anzahl Jahre später, weil er erst 1622 starb und1578 heiratete. Setzen wir sein Geburtsjahr demnach auf etwa 1550.

Der andere Balthasar, welcher 1595 heiratete, kann nicht dererst 1 578 geschlossenen Ehe Caspars entsprungen sein. Folglich ister ein Sohn von dessen Bruder Balthasar I. Das stimmt auch sehrgut mit den Vornamen und damit, daß dieser 1564 zum ersten- und1570 zum zweitenmal heiratete, also Balthasar II. bei seiner eigenenHeirat 1595 etwa 24—30 Jahre alt war. Am 17. Dez. 1618, abends9—10 Uhr, fing er den Mörder Adam v. Bernstädt aus Jesuborn und istdeshalb wohl identisch mit dem »Richter Hollbein« vom 25. März 1625.S. Fr. Krügelstein, Nachrichten von Ohrdruf 1847, S. 486 und 508.

Holbein, Die Holbeiner.

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