die jetzt nur indirektes Licht aus Vergleichen und Schlußfolgerungenerhalten, durch weiter aufzufindende Urkunden noch besser belichtetund ganz klar gestellt seien. Vielmehr glaube ich, daß gerade dieStellen, wo kein direkter urkundlicher Nachweis vorliegt, sondernich mit Schlüssen operieren muß, manchem lehren können, aufwelche Weise man weiter suchen kann, wenn einen die Kirchen-bücher im Stiche lassen. Ich bin mir also recht wohl dieser Stellenund der Zweckmäßigkeit noch genauerer Kontrolle bewußt undhoffe gerade durch die Drucklegung eine Kontrolle zu erleichtern.Andere Gründe für dergleichen Arbeiten sind im Texte bei Ge-legenheit gestreift, z. B. Seite 87. Hinzuzufügen hätte ich höchstensnoch, daß sogar mehrere der Familie ganz fremde Herren zurDrucklegung zuredeten, und daß ich um Nachsicht zu bitten habe,soweit ich mich mehrmals auf erhaltene Abschriften und Auszügebezog, anstatt die Originale selbst einzusehen. In einer kleinerenStadt ohne wissenschaftliche Bibliothek, wie Apolda, ist es ebennicht leicht, die strengeren Anforderungen und Wünsche immerdurchzuführen.
Apolda, Januar 1905.
Der Verfasser.