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Die Zeugenaussagen im Strassburger Processe.
er möge an die Presse gehen und dieselbe mit den zwei
sagt,
Wirbelchen aufmachen
so fielen die Stücke auseinander. Diese
Stücke sollte er dann in die Presse oder auf die Presse legen, sokönnte niemand etwas sehen oder merken. Hans Schultheiss erzählt,hierauf sei Claus Dritzehn gegangen und suchte die Stücke, fandsie aber nicht. Conrad Sahspach, der Drechsler, sagt, AndreasHeil mann sei zu ihm gekommen und habe gesagt, er habe diePresse des verstorbenen Andreas Dritzehn gemacht und wisse umdie Sache, er möge nun hingehen, die Stücke aus der Presse zunehmen und sie von einander zerlegen, so wisse niemand, was essei. Als er am letztvergangenen St. Stefanstage (26. December 1438)nachsuchte, da war das Ding weg. Herr Anton Heilmann sagt,Gutenberg habe nicht lange vor Weihnachten seinen Knecht zu denbeiden Andresen gesandt, alle Formen zu holen und würden zer-lassen, dass er es sähe, und ihn etliche Formen reueten.
Dieser Andreas Dritzehn, welcher einen Tag früher stirbt,bevor er krank wird, ist der sicherste Zeuge gegen dieGlaubwürdigkeit dieses Zeugenprotokolls; es geht auch nichtan, den Drechsler Sahspach eines Irrthums zu zeihen, denn er be-findet sich in Uebereinstimmung mit Anton Heilmann, der vor Weih-nachten die Form abholen lässt. Erwägt man ferner, wie ungereimtes ist, dass Andreas Dritzehn bei seinen geheimen Arbeiten Besucheannimmt und sich dabei von einer Frau helfen lässt, dass Guten-berg, wenn er das Drucken geheim halten wollte, die Presse ausserHauses gab und sie in Verwahrung des Claus Dritzehn Hess, dener nach dem Urtheilsspruch nicht in sein Geschäft einweihen wollte,dass nach den Zeugenaussagen um das Geheimnis so viele fremdePersonen wussten; berücksichtigt man schliesslich die Widersprüchebezüglich des Zerlegens der Presse, indem Gutenberg seinen Knechtschickt, sie zu zerlegen, dieser den Claus Dritzehn beauftragt, siezu zerlegen, und Andreas Heilmann zu Sahspach läuft, damit er diePresse zerlege, so muss man gestehen, dass diese Fälschung sehrungeschickt war, und staunen, dass dieselbe so viel Glauben fand.Die zu Weihnachten gestohlene Presse ist offenbar nichts als dieNachbildung des Harlemer Juniusmärchens, dass dem Laurenz Coster