Familie Gänsfleisch, dritte Linie.
XI 3
7 Gulden nach dem Tode Hennes, ihres Sohnes, stehen lasse. 1431erklärt Friele, Frieles sei. Sohn, 10 Gulden Leibgeding halb bei Lebenund halb bei Tode stehen zu lassen, und seine Frau, Elschin, JakobHirschs Tochter, erklärt dasselbe bezüglich ihres Leibgedings von20 Gulden. 1430 kommt Friele Gensfleisch mit dem Beinamen »zumGudenberg« vor, als er eine Scheuer und ein Häuschen, welches vorZeiten Jakob Hirsch gehörte, dem Schreiber Johann Imgrase vergiftete(vorausgesetzt, dass diese Urkunde aus der Bodmannschen Samm-lung echt ist). 1434 ist man mit Henchin Gudenberg, Frielen Gens-fleisch sei. Sohne, übereingekommen, dass ihm von den 14 Gulden,welche auf Friele, seinen Bruder, wohnhaft zu Eltville, stehen, nichtmehr als 12 Gulden gegeben werden.
Bezüglich der dritten Linie liegt eine Urkunde vom Jahre1358 vor, wonach Klas, Herrn Frieles sei. Sohn, zum Gensfleisch,seinen dritten Bann auf vor Mainz gelegene Weingärten, sowie aufden Gaden, der neben dem Gaden Petermanns, seines Bruders, lag,gewonnen hat, letzteren zu einem Pfund Mainzer Geldes, welcheser von dem Junker Dietrich von Gudenberg zu Lehen hatte;1377 kommt Niklas als Schöffe von Mainz vor. 138g war er todt,denn in diesem Jahre wird Johann des Niklas sei. Sohn genannt, undim folgenden Jahre verpfändet Jakob von Rüdesheim an JohannGensfleisch, Bürger zu Mainz, an dessen Ehefrau Eva und ihreKinder Klas, Henne und Gude, Rudolf von Landecks Ehefrau wegender 300 Gulden, welche Klas Gensfleisch, Hennes Vater, seinemsei. Vater Wilhelm von Rüdesheim gegeben, seinen dritten Theil anden Zehenten von Oppenheim. Freiherr von Schenk hält diesenJohann Gensfleisch für eins mit Henne Gudenberg, welcher als Zeugeauf einem Verzichtsbriefe vom Jahre 1392 vorkommt, im Gegensatzzu Schaab, der diese Urkunde in der Sacristei der St. Christophs-Pfarrkirche auffand, aber, von dem Vorurtheil beherrscht, der NameGutenberg könne nur in der zweiten Stammlinie vorkommen undElse von Gudenberg sei eine hinterlassene Tochter Dietrichs vonGutenberg, mit diesem Flenne Gutenberg gar nichts anzufangenwusste. 1395 war Henne, der zweitgenannte Sohn Hennes, todt,denn Klas (Nikolaus) Gensfleisch (sein älterer Bruder) bekennt für
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