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Bericht des Dr. Fichet.
altero) prima ceres unco glebam dimouitaratro, prima dedit fruges, alimenta miciaterris. At bonemontanus ille longe gra-tiora diuinioraque inuenit, quippe quilitteras eiusmodi exsculpsit, quibus quid-quid dici aut cogitari potest, propediemscribi ac transcribi et posteritatis mandarimemoriae possit. Neque praesertim hocloco nostros silebo, qui superant iam artemagistrum, quorum Vdalricus Michael etMartinus principes esse dicuntur, quiiam pridem Gasparini pergamensis epi-stolas impresserunt, quos ioannes lapi-danus emendauit. quin illius auctorisorthographiam (quam hic etiam accuratecorrexit) se accingunt perficere, opusmea quidem sententia egregium nequeauribus solum iuuentutis gratissimum,sed doctiorum quoque studiis oportu-num . . . Aedibus sorbonae raptim a meKalendis Januariis diluculo scriptum.
Schäften und den studierenden Leutenseine Unterstützung ertheilt hat. Dennwenn Liber und die ernährende Ceresvergöttert werden, jener, weil er dieGaben des Bacchus erfunden und dieBecher des Acheloos mit den gefundenenTrauben gemischt hat, diese, weil siedie Eichel Chaoniens mit der fettenAehre vertauscht hat, und (um einenanderen Dichter zu gebrauchen) weilCeres zuerst mit dem gekrümmten Pflugdie Erdschollen auseinandergerissen, zu-erst Früchte und liebliche Nahrung derErde gegeben hat, so hat jener Guten-berg weit Angenehmeres und Göttliche-res erfunden, weil er nämlich derartigeBuchstaben ausgefeilt hat, mit welchenman alles, was man sagen oder denkenkann, ganz rasch schreiben und ab-schreiben und dem Gedächtnis der Nach-
welt überliefern kann. Auch will ich an dieser Stelle besonders die Unserennicht mit Stillschweigen übergehen, die den Meister bereits in der Kunst über-treffen, von denen Ulrich, Michael und Martin als die besten genannt werden,welche schon längst des Gasparinus von Bergamo Briefe gedruckt haben, dieJohann von Stein verbessert hat. Ja sie schicken sich sogar an, die Orthographiajenes Schriftstellers (die dieser auch genau verbessert hat) fertig zu drucken, ein,nach meiner Meinung wenigstens, vortreffliches Werk, das nicht bloss den Ohrender Jugend sehr angenehm, sondern auch den Studien Gelehrterer dienlich ist. ImHause der Sorbonne in Eile von mir am i. Januar bei Tagesanbruch geschrieben.
Dieser Brief war der hier erwähnten Orthographie des Gasparinusvorgebunden. Dr. Friedrich Pfaff fand auf der Universitätsbibliothekzu Freiburg ein zweites Exemplar dieses Briefes am Schlüsse eineskleinen Sammelbandes anderer Schriften Fichets beigebunden.
X.
Inder 1474 von Johann Philipp deLignamine, KämmererdesPapstes und Buchdruckereibesitzer in Rom, herausgegebenen »Chronikder Päpste« heisst es zwischen Eintragungen des Jahres 1459:
Jacobus cognome«to Gutenbergo: pa-tria Argentinus et quidam alter cuinomen Fustus imprimendaraw; litterar um
Jakob mit dem Beinamen Gutenbergaus Strassburg und ein zweiter, derFustheisst, kundig, Buchstaben auf Perga-