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Entstehung des Typendrucks.
rückte den Gedanken an die Massenherstellung mittels des Glessensin die Ferne. Für die 36zeilige Bibel wurden gebraucht:
1. Versalien 22
2. Gemeine Buchstaben 26
3. Buchstaben zum Ansetzen ... 31
4. Buchstaben mit Abkürzungen . . 33
5. Lesezeichen g
121 Buchstaben.
Nach einer vorgenommenen Auszählung kamen in einer Spalte vor:
© € I) Z4 M B f Li £ [€
16212 iiiii
a & c h ß f rt lj i i 111 11 u jj n r j f £ t u b p
45 8 39 24 66 10 4 9 36 14 30 20 28 17 9 14 o 17 27 45 40 11 1
Dieselben Buchstaben zur Verbindung geeignet:5 5 9 2 9 2 3 35 8 3 6 7 18 6 19 13 2
Zu einer Spalte waren 900 Buchstaben nöthig, für die Zeile imDurchschnitt 26 Buchstaben; mit 3600 Buchstaben konnte die ganzeBibel hergestellt werden, und dazu wurden von den häufigst vor-kommenden Buchstaben
c i a t u c 111 u £ ü 11 p 1j
264 252 180 180 160 146 120 112 108 96 80 68 56
nöthig, bei vielen Buchstaben war ein Dutzend ausreichend, wozufür solche kleine Häufchen Stempel, Matrizen und gegos-sene Buchstaben?
Ich habe bereits in meiner »Illustrierten Geschichte der Buch-druckerkunst« an einer schief gedruckten Seite des Psalters von 1457nachgewiesen, dass nicht mehr als je eine Seite gedruckt wurde;Wie bereits S. 9 erwähnt, ist (im »Centralblatt für Bibliotheken« V, 91)nachgewiesen worden, dass sowohl im Katholikon von 1460, als inder Fust-Schöfferschen Bibel von 1462 Punkturen, und zwar auf jederSeite deren vier, vorkommen. Hiemit entfällt die grosse Zahl vonBuchstaben, welche man früher für den Druck nöthig hielt, indemman den Bedarf einer Quinione, also 20 Seiten berechnete. Auch