Zwei Ablassbriefe.
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ausgestellt zu
gedruckt
12.
ddo. 28. März
1455
Erfurt
1455
13-
»
10. April
1455
Goslar
1455
14.
»
13. »
1455
Würzburg
1455
15-
»
21. »
1455
Constanz
1455
16.
»
28. »
1455
St. Gallen
I45S
17-
»
29. »
1455
Würzburg
1455
18.
»
29. »
I4S5
Göttingen
1455
19.
»
30. »
1455
?
1455
Dreissigzeiliger
Ablassbrief.
i.
ddo.
27. Februar
1455
Cöln
1454 ')
2.
»
29. März
1455
Cöln
1455
3-
»
11. April
1455
Werla
1455
4. » 24. » *455 Braunschweig 1455
5. » 29. » 1455 Neuss 1455
Ein vom 22. Februar 1455 datierter für den Hildesheimer BischofMagnus, welcher bereits am 21. September 1452 gestorben war, sowiedrei unausgefüllte, von denen zwei auf Papier (aber echtes des XV. Jahr-hunderts) gedruckt sind, haben sich als mittels Lithographie sehr ge-schickt hergestellte Fälschungen erwiesen.
Aus diesen Ablassbriefen, deren Datum unzweifelhaft ist, weildie Ablassbriefe nur bis zum 1. Mai 1455 Giltigkeit hatten und that-sächlich auch keiner mit einem späteren Datum vorkommt, geht her-vor, dass 1454 Mainz zwei Druckereien bestanden; eine Druckereiahmte die andere nach, denn es kann nicht Zufall sein, dass, währenddas geschriebene Exemplar keine Auszeichnungsschrift hatte, die ge-druckten dieselben Auszeichnungsworte aufweisen. Die kleine Schriftder Ablassbriefe ist später nicht mehr verwendet worden, wahrschein-lich liessen die Auftraggeber sie einschmelzen. Auch die Typen, mitdenen Schweinheim und Pannarz in Subiaco druckten, kommen inihren römischen Drucken nicht mehr vor, sie blieben Eigenthum jenesKlosters.
b In diesem von 1455 datierten, aber 1454 gedruckten Ablassbriefe ist dieJahreszahl mit der Feder in 1455 umgewandelt.
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