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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
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daß ihr mir sie zuschicken werdet. Wenn etwa einiges Licht der strittigen Affaire dar-aus nehmen könnte, wenn das nach erlebete, sa wollte, wenn es Gott gefiel, noch gerneleben Gott zu Ehren und den Meinen zum Dienst. Ich beklage ebenfalls herzlichEuer Schicksal, das Ihr ausgestanden :c., und erfülle Gott an Euch den Wunsch, welchenIhr an mich zum Neuen Jahrswunsch, wovor im Namen unser aller Dank sage, geschrieben.

Mein Hr. Schwager, der Oberstlieutenant, ist jetzt in der ^nsssm-^Kairö nachDisteldorf, um zu sehen, ob Sie das Ihre beim Kurfürsten in das Reine bringenkonnten zc. So viel kann sagen, daß er von Gott so regieret worden, daß er nunein guter Freund von uns ist.

Hr. Breun ing ist, wie schon mehr berichtet, seit einigen Jahren zu Dillenburgbei der Fürstin als Hof-Verwalter in Diensten zc. Meines zc. Bruders treue Schwester zc.

Wetzlar, 10. Febr. 1747. v. Vussem.

Nr. 387.

Herzallerliebster Bruder! Euer vom 1. 8dr. datirtes Schreiben aus Tilsithabe gestern den 18. dieses erst erhalten, welches Schreiben das zweite in diesem Jahrist zc., daß man freilich denken sollte, wir wären an der Welt Ende oder gar gestorben,obschon keines von Kranksein dem andern berichtet. Indessen ist mir erfreulich, wennEuch Gott vor gedachten Beschwerden bis äuw bewahret und mit Vergnügen die Zeitgelebet, wie mir Euer Bediente, der junge Knauf, berichtet, daß es Euch so wohlginge und so viel Erfreuliches erzählet, unter andern, daß Ihr so viel Bedienten inlüvrsö, 6 Pferde hieltet, ja so viel des Lobens zu wege gebracht, daß oft mir eineStunde bei Euch zu sein wünschete zc.

Lieber Bruder, meine Feder ist nicht im stände, Euch alles an Tag zu malen,was mich belästiget. Wenn ich meine, ein Übel ist überstanden, so sein 2 oder 3 andereSchicksal da. Erstlich ist bekannt, wie der Hauptprozeß von den Reichmännern nochauf dem Gute haftet. Ob wir vor einigen Jahren allerseits der Hoffnung lebten zc.das Gut zu erhalten, welches Gott noch verleihen wollte, so haben wir nichts daweniger mit Schriftwechseln verschonet bleiben können, noch vielweniger ein Endurtheilerzwingen können. Obschon zc. fast ein halbes Jahr zu Wetzlar gelegen in der Hoff-nung, das Gut sicher zu stellen, so habe anstatt dessen eine Gegenschrift empfangen zc.

Was dem Lömberg-Prozeß betrifft, so habe Euch 3 mal den Verlauf derSach geschrieben, wie vor 3000 fl. Kaution zu Wetzlar gestellet zc., im 2. Schreibenhabe bericht, wie zc. Euch aber anbefohlen worden, das Original-Testament an dieKammer einzuliefern, ehender soll keine Handlung vorgenommen werden zc. Ich habezur Michaeli-Messe an Schwester Charlotte auf Leipzig 200 fl. gesandt vor Euchzu übermachen zc. zc. ^innlin von Vussem.

Eichen, 19. 9lir. 1747.

Nr. 388.

Herzallerliebster Bruder! Des lieben Bruders mir werthestes Schreibenvom 30. Juli datirt habe erst vor einigen Tagen durch Hrn. Rath Dietz Veranstal-tung erhalten. Ich bedaure, daraus zu ersehen, daß die Gesundheit meines liebstenBruders nicht die beste seie, und wünsche derohalben herzlich, daß die PprmonterWasserkur demselben wohl angeschlagen mag haben und zc. desto eher Gelegenheit zuhaben, den lieben Bruder allhier zu sehen und das hiesige Werk in Ordnung helfenzu bringen. Obwohl ich mich nun genugsam kümmere und plage, so dürfte doch dieangetragene Handbietung des werthgeschätzten Bruders bei dieser Sache sehr nützlichsein zc., als würde bei Einsicht der Sach gleich in die Augen fallen, was vor Last,Müh und Arbeit mir selbst ausgeleget, was vor Unkosten zur gänzlichen Renovationder Hütten, Hammer, Mühle und Hofgebäus angewandt, und besonders was vorProzeßgelder in der Reichmännischen Sache hergeschossen habe zc. Ich nehme theilan des Bruders Ludwig Grnst Avancement zum Lieutenant zc.

Eichen, 16. 8opt. 1748. ^mnlin von Vussem.

?. 8. Jetzt ist meines Mannes Hr. Bruder wieder hier, welcher so lange inItalien in kaiserl. Diensten als Major gestanden zc.