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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
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sonst von dem Erfolg unterthänigst berichten. Dabei aber werdet Ihr überall mit dernöthigen Behutsamkeit zu verfahren, und die Umstünde sammt der Zeit, wo und wiehier und da die Sache anzubringen, wohl zu unterscheiden, auch ob allegirter Copeyenmit erforderter prudence Euch zu' bedienen wissen, nicht weniger mit denen negotiis biszu Unserer fernem Veordnung nicht vorgehen, sondern inzwischen Alles wohl zupraeparircn suchen. Daran geschieht Unser Will und Meinung. Und Wir verbleibenEuch mit Gnaden gewogen. Uuknm Warschau den 18. ^.NKUsli 1716.

Augustus kex.

Dem Besten Unfern Cammerherrn, auch Legations-Rathund lieben Getreuen Ernst Friedrichen von Eberstein.

Nr. 249. Kon Ihr. K. W. in Koten an die Kurfürsten von Trier und Köln,den Wifchof von Gsnavrück und Wischöfe zu Kadcröorn und Münster.

Nachdem wir in gewissen Unfern Angelegenheiten den Besten Unfern KammerHerrn, Kegationsrath und lieben Getreuen Ernst Friedrichen non Eher-stein an Ewr. Lbd. abzuschicken für gut befunden haben, als ersuchen Wir Dieselbehiermit freundvetterlich, Sie wollen denselben geneigt, zu admittiren geruhen, sein An-bringen von Unsertwegen willig vernehmen und ihm hierunter völligen Glauben bei-messen, gestalt wir auch zu Ewr. Lbd. der angezweifelten Zuversicht leben, Sie werdenSich gegen ihn so heraus zu lassen und zu erklären belieben, wie es Dero Uns jederzeitbezeigten Freundschaft und Unserm in Sie gesetzten besonder» Vertrauen gemäß ist w.

Geben zu Warschau den 18. August 1716.

Nr. 250. Schreiben des k. poln. u. Kurs. Ministers Krnst Ariedrich v. Ober-stem an den Grafen von Ktemming <l. ü. Mainz 21. Aug. Ulli, die drin-gende Witte um Wnterstützung in feiner trostlosen Lage und um richtigeAuszahlung seiner Gage enthaltend.

Cur Hochgräfl. Excelleuz geehrtes Schreiben vom ckuko Lublin den 24. Julyhabe den 19. in geziemendem Respect zurecht erhalten, daraus aber mit äußerster Ge-müths-Bestürzung ersehen, daß Jhro Kvnigl. M. sich genvthiget sehen, Dero gesamtenanswärtlgen Mtttistren einen Theil ihrer Besoldung auf dieses Jahr durch zins-bare und 1723 gefällige Stenerflhcine bezahlen zu lassen. Nun erkenne zwargegen Cur Excellenz ich mit dem allerersinnlichsten gehorsamsten Dank, daß Selbigegegen mich die Gnade haben und davon Nachricht geben wollen, lebe auch der gerechtenHoffnung, es werden Jhro K. M. samt Dero Hohen Ministerin von mir überzeugetsein, daß Jhro mein Blut uud Lebeu zu sacrificiren so wenig einen Augenblick balan-ciren werde, als der geringe fand meines kleinen Vermögens mich bis anhero in keineWeise abgehalten, solches und deutlich zu sagen, mein ganzes Alles zu Dero Dienstund Ehren aufzuwenden. Allein nichtsdestominder bin der tröstlichen Zuversicht, eswerden K. Mjt. zu allerhöchsten Gnaden mir zu halten geruhen, auch Cur Excellenznicht ungnädig vermerken, das hiedurch, dagegen jedennoch mit dem allersubjectestenRespect der Welt, vorzustellen mich ohnmöglich entbrechen kann. Wasmaßen bis an-hero zu Kvnigl. M. Ehre und in allerunterthänigstem Vertrauen, dadurch Dero aller-höchsten Gnade mich desto mehrers zu bewürdigcn, auch allergnädigste Cvnsiderationzu ferneren wichtigen Employ und künftigen Ersatz Dero eingestammten und weltkun-digen Gänervsitö nach zu verdienen, allezeit mich in Eqvipage, Meublen und sonstallenthalben dergestalt aufgeführt, daß alle Augenblick darthun kann, wie über "Vi» flMehreres darzu employrct, als das von Deroselben mir allergnädigst angeordneteappointement betragen; zumalen dann sich gar leicht einzubilden und zu ermäßigen,daß mit 13 bis Iii Pferden und 14 Personen an auswärtigen Orten vor baarGeld, und in meistcntheils doppelter Menage «Uhler und zu Samberg zu lebenohnmöglich mit den von Königl. M. habenden Thlr. auszureichen vermocht.Uber das haben des sel. Herrn Ober-Marschalls Grafen von Pflug uudHrn. Grafen von Hoyms Excel. Excel, bei meiner Verpflichtung mich ver-