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Der Stifter der noch bluehenden Neuhaeuser Linie Christian Ludwig von Eberstein und seine Nachkommen
Entstehung
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8 Karl, Stifter der noch blühenden Dillen!». Krnnche.

9. Eine totgeborene Tochter, 13. Dez. 1689 in Rötha beiges.

10. Anton "Gottlob, s. unten.

11. Johanna Sophia, geb. 11. Dez. 1691 auf Neuhaus, f 12. Okt. 1707 im16. Jahre ihres Alters (15 I. 10 M. 1 T. u. 2 St. alt) ebendaselbst, in Röthabeiges. 15. Nov. es. a.Sie soulngirte die Frau Mutter durch unermüdetesAnhandgehen in der Haushaltung, erquickte den Herrn Vater durch ihre emsigeAufwart- und Pflegung, belustigte ihre Geschwister durch ihr treuliches Wohlmeinenund vergnügte Jedermann durch ihr wohlgezogenes, sittsames Aufführen" (s. Leichen-rede auf sie).

12. Ernst Dlndolf, Stifter der eichstädt. Branche, s. unten.

13. August Friedemann, geb. 1. Januar 1696 auf Neuhaus, f >5. Mai es. u. eben-daselbst, beiges, in Rötha 19. Mai 1696.

14. Aug Christian Wilh , Stifter der noch blühenden Mornnger Branche.

15. Wilhelm, geb. 16. Okt. 1704 auf Neuhaus, wurde 1. März 1742 Rittmeisterbei dem k. pr. Leib-Cürassier-Rgt. (zu Wanzleben bei Magdeb., Schönebeck undKalbe), 27. Nov. 1755 Major, 1756 beiLowositz blessirt und f 18. Juni l757in der Schlacht bei Kollin. Von Wanzleben aus ritt Wilhelm oft zu seinemBruder Antou Gottlob nach Harzgerode. Bei der brüderl. Theilung zog er dasLos:Bekommt von Leinungen heraus"; sein Bruder E. F., der das LosLeinungen" gezogen hatte, überwies ihm daher bis zur Wjedercinlösung dieEinkünfte von dem Dorfe Rötha, Vr der Jagden und der Kohlenholznutzung derLeinunger und Morunger Forsten, den Backhauszins zu Leinungeu (50 sl.), denWippraischen Haferzins (84 Sch.) und 7 Acker von den Horlaischen Wiesen.Wilhelm'S Antheil an der Leinunger Kupferhütte und den dazu gehörigen Berg-werken betrug nach Anton Gottlob's Tode Ve des Ganzen. Nachdem er die An-theile seiner Brüder, Neffen und Vettern an den früher Harras'schen und Trebra-schcn Rittergütern zu GeHofen und an den Zinsen zu Ober-Heldrungen durch Kaufan sich gebracht hatte, machte er von der in den angezogenen Rezessen v. 1718u. 1721 sich vorbehaltenen Freiheit, daß ein jeder der 7 Paciszcnten seinen An-theil einem andern Bruder oder Mitglieds der Familie vermachen könne, in derArt Gebrauch, daß er durch seiu Testament ck. ck. Laalmnsön, 25. Mai 1750seine beiden noch lebenden Brüder und deren lebende Söhne, wie auch seiner ver-storbenen Brüder zurückgelassene noch lebende Söhne zu Erben einsetzte, die sichin Eupilu theilen sollten. Diese Erbschaft wurde von Seiten der Eberstein-Neu-häusischen Successoren angetreten und das Ganze unter dem Namen der Erbschafts-Kommun-Kasse durch einen gcmcinschaftl. Rechnungsführer verwaltet. Auch setzteder Major Wilhelm jeder von seinen 10 unverheiratheten Nichten, wie auch späterin dein Kodicill ck. cl. Drisssnil?, 9. April 1757 jeder der 3 verheiratheten einLegat von 1000 Thlr. aus (Histor. Nachr." S. 84 ff).

In seine 1686 zu Nürnberg gedruckte Bibel hat Chr. Ludw. über seine FamilieFolgendes eigenhändig eingetragen:

Nr. 232. In Nomine ckesu knlvutai'iz Xv^tni.

Den 20. cknnij 16?"? habe ich aus fchickung des Allerhöchsten Stiftern deßHeiligen Ehe ordens mich mid der HochEdelgebohrnen Iu .... EleonorenSophien von Wertster«, Des HochEdelgebohrnen Herren Herren Friedrichvon IDerthern Romischer Aayßerl. Rcaytt. und des Heil. Römischen Reichs ErbEammerthürhüters auch Ehurfürstl. Durchl. zu Sachsen HochanSehnlichen RahtsEammer Herren und Gberhanptmanns in Thüringen auf dehnen Graf und Her-fchaften Beichlingen Frondorff Neuheilingen und Kauscha ältesten tochter zu Beich-lingen Ehelig versprochen, Ckri.stim» Muleuig von Eberstein mppiin.