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von alten Münzen im Werte von etwa 124 Gulden, den erauf seinem Erbgut gefunden, in Anbetracht seines geringenVermögens und seiner grossen Familie von 8 bis 9 ehelichenund mutterlosen Kindern belassen.') Damals war also seineGattin Barbara Röist, eine Schwester des päpstlichen Garde-hauptmanns, bereits gestorben; 2 ) als spätere Frauen Friedrichswerden eine Wandelburg von Freiberg und eine Barbara Ror-dorf von Zürich genannt. 3 )
Er starb vor dem Jahre 1546 4 ) und hinterliess anscheinendalles noch minderjährige Kinder. 5 ) Auch später treten seineSöhne Hans, Georg und Friedrich Moritz sozusagen niemalsin den Urkunden hervor. Georg bereinigte 1571 mit Hans
') Absch. Frauenfeld, 2S. Mai 1525. Amtl. Samml. IV, 1 a, S. 669.
2 ) 1524. Donnerstag nach St. Lorenz. ( 11. Aug.) nimmt Jakob Grebel,des Rats zu Zürich auf Bitte des Kaspar Roist, päpstl. Hauptmanns, undDiethelm Roists des Rates und Seckelmeister der Stadt Zürich, Gebrüdereinerseits und Friedrich Möttelis zu Roggwil, ihres Schwagers, andererseitseinen Gültbrief von 2000 Rh. Gulden, als Sicherheit für 63 Rhein. Gulden,so jene diesem verschrieben haben, in Verwahrung. Urk-Samml. d. antiq.Gesellschaft in Zürich, No. .4971. Meiss, 1. c. S. 4SI, versetzt ihre Hoch-zeit ins Jahr 1517, ihren Tod ins Jahr 1523 und in ihr 33. Lebensjahr.
3 ) Näf II, 265/266 zerlegt unsern Friedrich in zwei Persönlichkeiten,deren einer er die Barbara Röist zur Gattin g'iebt; die andere lässt ernacheinander Barbara (von ?!) Rordorf und Wandelburg von Freibergheimführen. Meiss giebt unserem Gemahl der Barbara Röist die Rordorfinzur zweiten Frau und setzt hinzu: „er starb ohne männliche Leiberben,hatte zwahren vil Brüderen und Vetteren so aber all geistlich waren." (!)Dürsteier, der Meiss ausschreibt, streicht diesen Passus aus, mit der Bei-fügung: „diefier der die Rordorfin gehabt war ein anderer" und setzt da-für „N. von Freyburg (sie) die hat auch Kinder by ihm gehabt er wäreaber 1534 schon gestorben."
4 ) Vadian schreibt in jenem Teil seiner Werke, der in den Jahren1545—1546 entstanden ist: und lit gleich darunder in dem fruchtbarenflecken Roggwil genant ein gar alter turn mit einem zügebauwnen geheus,hat vor jaren wol zu dem obern schloss (Mamertzhofen) gehören mögen;ietzmäl habend es Fridrich Möttelins selejen verlassen erben hin. Vad. DeutscheSchriften II, S. 445, 45.
5 ) Näf schreibt ihm eine Tochter Ursula zu, vermählt 1535 mit demSt. Galler Ratsherrn Sebastian Straub und j am 13. Dez. 1594. Höchstwahr-scheinlich ist auch Walpurg Mötteli seine Tochter, von der die Chronik desBickenklosters zu Villingen berichtet: „Item Walpurg Möttelin ist ingeschlossenuf sanet Othmars tag im 1534 jar und war sy darnach im atvent 18 jarralt. Sy wartet keiner erbfall." Bibl. d. litt. Vereins in Stuttgart, 35. Jahrg.151. Publikation, S. 150.