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Die Familie vom Rappenstein genannt Mötteli und ihre Beziehungen zur Schweiz
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Zusätze und Berichtigungen.

Zu Seite 10. Rudolf erkaufte Worin gen 1417 vom MarschallHaupt von Rappenheim und dessen Gemahlin Korona von Rotenstein.Baumann Gesch. des Allgäu II. 498.

Zu S. 11115. In diese Zeit fallt ein Burgrechtsvertrag RudolfMöttelis des Alten mit der Stadt Bern.

Das Udelbuch A. im St.-A. Bern enthält folgenden, zwar undatierten,aher der Schrift nach in die 1420er Jahre zu setzenden Eintrag auf S. xxx:„an Segkenbrunnengassen (ungefähr die heutige Speichergasse) horreumBeter Matters. Rudolt Möttelin von Rafenspurg ist burger und hat udelan einem halbteil der vorgen. schüre und garten umb zwentzig guldin, sogelegen ist zwüschent Hans von Bürren vud dem gessliu in den Worten,wa er sich von dem burgrecht liessi wisen mit gericht oder ez vns mut-willig uffgeb , so sol daz üdel umb die vorgen. zwentzig guldin der statverfallen sin, darzu so sol er jerlichs gehen zwen guldin uf sant Andres-tag und sol och hiemit denn aller ander teile und stüren ledig sin, usge-nomen des zolns in der stat, ez were denn, dz er in unser stat zuge, sosol er sitzen als ein ander unser ingesessen burger etc." — Am Randesteht: „Resignavit libere sub spe resumendi ipsum vel filios suos." —Gefällige Mitteilung von Hrn. Staatsarchivar H Türler.

Zu S, 19, Zeile 25 11'. Vorgleiche dazu folgende mir erst nach-träglich bekannt gewordenen Stellen aus dem sogenannten „gelbenLelienbuch" von 1442 bis 1457. Mspt. L. A. 77 des StiftsarchivsSt. Gallen.

Donnerstag nach u. 1. Krauen Tag assumptionis (16. August)1442 geben Ammann, Rat, Richter und gemeine Burger zu Arbon ihrenhalben Teil verschiedener Wiesen und Güter dem Abte auf zu gunstenHans Möttelis, dem sie es zu kaufen gegeben. Am gleichen Tage wirdHans Mötteli auch mit dem anderen Halbteil belehnt, der ihm schonfrüher gehörte, ferner mit einem „höfli ze Helmeuswile", mit 2 Rfd.jährlichen Geldes von des Rietmüllers Haus und Hofstatt zu St. Gallenund 8 Schilling von Bart. Schmids Haus und Hofstatt „in irer vorstattzu Sant Gallen." 1. c. S. j. (IV. und V.)

Hans Mötteli und die von Arbon werden belehnt mit den Güternzu Holzenstain, „nämlich den hof zu Wile vnd an dem Herweg. Itemmin herre hat ouch Hansen Mötteli gelihen ander guter nie, die die vonArbon vifgesent haut; require super feria quinta post assumpt. bte. Marievirginis anno dni. mccccxlij 0 ." 1. c. S. 24 (IV).

Zu S. 30. Zeile 9 von oben lies: libding statt bilding.

Zu. S. 41. Eine Anzahl weiterer Geldgeschäfte Rudolf des Aelterenlernen wir aus den Regesten des Hohenemser Archivs kennen, die JosephZösmair in den Rechenschaftsberichten des Ausschusses des VorarlbergerMuseums-Vereins in Bregenz Jgg. XX—XXV, (1880—1885) veröffent-licht hat.

1457, 15. Dezember. Berchtold Vogt, Ritter erklärt gegenüberMarquart von Emtz, Ritter als Hauptschuldner und Jakob vom Helms-torf als Mitschuldner um 215 fl. Hauptgut, dass von dieser Summe 15811.von Rudolf Möttelis Sache, von Pferden und Rüstungen herrühren etc.1. c. Jgg. 1882 S. 59 No. 231.