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Bürgers derselben Stadt. Die beiden 1486 erwähnten SöhneRudolfs sind ihrem Vater im Tode vorausgegangen.
Der Fortbestand der Roggwiler Linie beruhte nun einzig ')auf dem Sohne Hans Möttelis, Friedrich. 1505 finden wirFriedrich in heftigem Streit mit seinem Schwager Dr. MatthäusRotemberg von Konstanz, der ihn sogar in den Bann gebrachthatte. Die Eidgenossen nahmen sich Friedrichs eifrig an undbefahlen ihrem Landvogt, des Doktors Gut im Thurgau inHaft zu legen, sobald es Mötteli verlange. 2 ) 1506, am 12. Ok-tober, erteilte ihm Abt Franz von St. Gallen die Belehnungmit dem Schloss und Gütern zu Roggwil und zu Untersteinach,welche ihm von seinem Vater sei. zu einer freien „Urtäte"vermacht worden waren. 3 ) Im folgenden Jahre)ist er fürst-lich st. gallischer Rat und Obervogt zu Romanshorn 4 ) und1512 macht er als Lieutenant bei den äbtischen Truppen denersten Mailänderzug mit; 5 ) 1517 erscheint er als bischöflichkonstanzischer Vogt zu Güttingen. Damals lag er in Zwist mitGhristoffel von Bernhausen zu Hagenwil wegen Ausdehnung derGerichtsherrlichkeit, welche zu Roggwil dem letztern zustand, dersie auch auf die Bewohner des Schlosses ausdehnen wollte. AbtFranz entschied als erkorener Vermittler dahin, class diejenigenvon Adel, die im Schloss Roggwil wohnhaft sind, daselbst freisitzen und dem niedern Gerichtszwang innerhalb des Grabens
langwürigen handel... berürende frow Sussanna zügebraclit gütt, Wider-legung vnd morgengab." Urk. Stdt.-A. St. Gallen, Tr. IV B, No. 18. —1556, 17. Okt. stellt die Tagsatzung auf Ansuchen der Stadt St. Gallen eineUrkunde aus, dass derselben die Neubesiegelung des vor 32 Jahren er-gangenen Rechtsspruches zwischen Peter Grafs sei. Witwe und dessenKindern keinen Schaden bringen solle. Std.-A. St. Gallen, IV B, No. 21.
1 ) Oder ist Heinrich v. Rappenstein, gen. Mötteli, Bürger zu Konstanzauch ein Sohn Hans Möttelis zu Roggwil? Derselbe war nach NäfII, S. 266,in erster Ehe mit N. Lochner von Konstanz, in zweiter mit MargarethaStüdli von Memmingen vermählt und liinterliess zwei Töchter Anna, Fraudes Ulrich Hochreutiner von St. Gallen und Ursula, Gemahlin des Martin Hux.
2 ) Absch. Zürich 1505, 7. Januar und Luzern 27. Okt. 1505. Amtl.Samml. III, 2, S. 304 u. 323.
s ) Stifts-A. St. Gallen, Cl. 5, Gist. 19, Litt. T.
4 ) Bestallungsbrief vom 23. Febr. 1507 (Rorschach in vigilia Matthe).
Stfts.-A. St. Gallen, Tom. 98, S. 136.
6 ) Kopiabuch Stifts-A. iSt. Gallen, J. v. Arx. Gesch. d. Kts. St. Gallen.II, S. 464.