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sturms und des schiedsrichterlichen Spruches zwischen Abteiund Stadt St. Gallen, vom 16. März 1490, wurde auch HansMötteli das st. gallische Bürgerrecht aufgekündet, doch mit derZusicherung, ihm dasselbe auf den Kriegsfall vorzubehalten,wogegen er für Erlegung der Bürgersteuer von 4 Ta bei KlausRoth einen Leinenstück deponierte.') 1492 empfing er vonBischof Thomas von Konstanz die Belehnung mit den Rogg-wilschen Gütern, 2 ) denn wie es scheint, war er später Allein-besitzer des Stammsitzes Roggwil. Im selben Jahre ward einStreit, der zwischen ihm, den Herrschaften Klingenberg undMammern und dem Kloster Feldbach um Wunn und Weid,Trieb und Trät zu Altishausen waltete, beigelegt. 3 )
Hans vom Rappenstein ist ums Jahr 1504 gestorben, am21. Juni dieses Jahres wird sein Sohn Friedrich, namens derhinterlassenen Witwe Anna mit den Roggwil'schen Gütern vonBischof Hugo belehnt. 4 ) Dieser Friedrich ward der Stamm-halter der Linie.
Von all den drei Brüdern zu Roggwil verdient Rudolf,der jüngste am meisten Beachtung, der 1470 dem Bürgerrechtzu St.Gallen entsagte 5 ) und zu Appenzell Landmann ward. 6 )Ihm gelang es am besten, seine ehrgeizigen Pläne zu verwirk-lichen, indem er die Hand der reichen Kunigunde Thumb vonNeuburg gewann. Rudolf lebte bei seinem Bruder Hans zuRoggwil, 7 ) bis er durch das Erbe seiner Schwiegermutter
') Ratsprot. V. 494, Stdt.-A. St. Gallen; Fcif II, 263.
") 1492 Montag u. I. Fr. Tag Visitationis (2. Juli), vidimierte Kopie vom7. Mai 1737. Stifts-Archiv St. Gallen, XIII III fasc. 10 Zeile 7.
s ) Regesten des Cistersienser Frauenkloster Feldbach, No. 21, No. 187,Datum : St. Margaretha (15. Juli) 1492.
4 ) Datum: Freitag vor St. Joh. Bapt. 1504, vidimierte Kopie vom 7.Mai 1737. Stifts-A. St. Gallen , XIII, III fasc. 10, Zelle 7.
5 ) 14G0—1463 versteuern Hans und Rudolf zusammen 3 g" 6 ß 8 Denar;seit 1466 jeder der beiden 2 Gulden. Im Steuerbuch von 1470 erscheintRudolf bereits nicht mehr.
6 ) Am 31. Juli 1483 wird er als solcher bezeichnet. Stdt.-A. St. GallenTr. T. No. 14. Vgl. oben S. 122 Anm. 2.
') Urk. „Mittw. vor St. Mathyes des hailigen zwölffboten tag" (22. Febr.)1475'. Jos Turnher von Mayenfeld, Jos Helwer von Lindau, Hans Bart derJunge und Jakob Birbomer von St. Margarethen-Höchst vertrösten gegendie von St. Gallen für Hans Hagen von Lustnau und Jakob dessen Sohn