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Die Familie vom Rappenstein genannt Mötteli und ihre Beziehungen zur Schweiz
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Bürglen, namens seiner Base Ursula Mötteli und ihrer KinderUlrich und Veronika von Hohensax. 1 ) Bereits am 16. März1468 befand er sich aber wieder zu Roggwil, 2 ) empfing 1470und 1471 von Abt Ulrich von St. Gallen die Belehnung mitmehrern st. gallischen Lehen zu Steinach und Roggwil 8 ) undward am 16. Dezember letzteren Jahres nebst andern Edel-leuten, Bürge des Klosters für eine Summe von 1500 Gld., diedasselbe Lütfried Muntprat und nachher dessen Tochter Ursula,Marx Brisachers Witwe schuldig war. 4 )

Im gleichen Jahre 1471, am 17. Juni verkaufte er um520 Rhein. Gulden dem Abt Ulrich die Vogtei, Gerichte, Zwingund Bann zu Salmsach, ein bischöflich konstanzisches Lehen,den Kirchensatz daselbst „mit sampt der lehenschaften derkilchen daselbst, die wechsellichen ist" und einige Zinsen undKernengülten „vnd dannenthin alle ander min gerechtigkait, essye an güttern, lehenschaften, aigenschaften oder andern stucken,mit allen genyessen herlikaitten vnd zügehörden und allergerechttigkait, wie ich die alda in demselben vnd vber dasselbgericht gehept haben sölten oder möchten, es sye ob oder vnderder erden." 5 )

Am 11. Dezember 1483 stiftete er mit seinem Bruder Rudolfim St. Galler Münster auf St. Katharinas Altar „in der absittennebent dem chor zu oberst an vnd bi dem münsterturn" eineewige Messe und Pfründe. G ) In Folge des Rorschacher Kloster-

') Vgl. oben S. 57, Anrn. 2.

2 ) Vgl. oben S. 32, Anm. 4.

3 ) St. Hilari (13. Jan.) 1470 und 17. Juni 1471. Lehenprotokoll VI,Stft.-A. St. Gallen, S. 68 ff.

4 ) Stifts-A, St. Gallen , Tom. 93, S. 129.

5 ) Datum: Montag vor Joh. Bapt. 1471. Gedruckte St. Galler Urk.St.-A. Zürich, Gest. VII. 109, S. 35 b, No. 59. Am Dienstag vor St. JörgenTag (16. April) 1471 hatten auch Propst und Kapitel der Stift zu St. Stephanzu Konstanz um 312 ff Pfennige ihre Rechte auf die genannten Gerechtigkeitenan St. Gallen abgetreten. 1. c. S. 366/367, No. 60.

6 ) Datum: Donnerstag vor St. Luzia, Stifts- A. St. Gaü«/,Rub.XIII III, 6,9 a.Hartmann, Gesch. d. Stadt St. Gallen, S. 184. Vgl. dazu Vadian, der dieMötteli als hervorragende Wohlthäter des Gallusmünsters nennt „wie man

vor dem bilderbruch bei den vvapen..... (so hin und har an den gebeuwenvnd dem gemäl der altaren stundend) wol spüren und sechen mögen hat,"

Vadians Deutsche Schriften I, S. 140, 40, II S. 376, 9, III S. 356.