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1 (1877) Die meißnisch-sächsische, niederlausitzische, böhmische und ältere Linie der Edeln Herren v. Ileburg
Entstehung
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585
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454«—454».

S85

rath minser landtschafft ein ordenung, wie es mith denn geistlichen» gntternngehalten» werdenn solth, vffgericht, der nnns einige anderung zw machen» nichtgeburenn welth, und so wyr denn e. l. schreiben» und derselben» bith bewegenn,so kunnen wher dennoch nicht befindenn, wiewol wir e. l. gernn zw wilfharenngneigt, wie wyr wol darzcn kommen mugenu, sunder mussenn es bei derselbennverordennung weundenn lassen», wie e. l. selbst zcu bedennckenn, das unns unnserlandtschafft zu entkegenn etwas zcu verordenenn nicht geburenn wolle. Demnachist unnser sreundtlich bith, e. l. wollenn dieses unnsers abschlagenns keinenn un-gefallenn thragenn und dehnn von» Ehlenburgk vonn seiner forderung abweysenn,das seindt wyr umb e, l. sreundtlich zcu verdienen» willick und habenn es der-selbenn Hinwider zcum bestein nicht mugenn Verhalten», Datum Dresdennfreytags noch llubilats anno etc. XXXX.

Von gvts gnaden wyr Heinrich, hertzogk zw Sachssenu, lanndt-graff in Dornigen und marggraff zw Meisten.

X.K extra ^ Dem hochgebornen furstenn hernn Albrechtenn, marggravennzcu Brandenbicrgk in Preußen, zcu Stetin, Pvmmernn, der Cassubeu und Wen-den hertzogen, burggraffen zcu Nurmbergk und surften zcu Rügen unnsermfreundtlichen liebenn oheim unnd schwagernn.

Nach dem Original im K. Staats-Archiv zu Königsberg.

92) 5. ,l. <« . 134« 3«>.

Die auf S. 385 ff. snk Nr. 571 mitgetheilte Urkunde (Proceßverhand-lung) ist irrthümlich als ungefähr dem Jahre 1450 angehörig bezeichnet; viel-mehr ist sie in die Zeit um 1540—1550 zu setzen. Es treten die Söhne Lud-wigs v. Kolowrat auf, der mit Anna Freyin v. Jleburg, Tochter Wil-helms, vermählt und 1538 bereits verstorben war.

93) II. December 134».

Balthasar, Bischof zu Breslau, bittet im Namen der Wittwe Wil-helms v. Eylenburg auf Rouow, geb. Gräfin v. Helfenstein, denHerzog Albrecht von Preußen, dahin zu wirken, daß Botho v. Eylenburgseine Gemahlin Anna, Tochter des Johann Szesima v. Ausch ihresHeirathsgutes wegen sicher stelle. (S. Nr. 759 S. 493.)

Unnser frainntlich diennst unndt was wyr liebes unndt guts vormogn,durchlauchtr, hochgeporner fuerst, sraintlicher lieber Herr, bsondr guetter frainndt.Wan es e. l. an laibes gesunt, glugsäligr regirunge auch sunst allenthalbn glug-