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Die Familie von der Decken : in ihren verschiedenen Verhältnissen dargestellt
Entstehung
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Stichts tho Vcrden Vontii-mcrde ^Vckmini-strator, Hertoge tho Brunswick und Lune-borch w. Bekennen apcnbar vor uns,und nnse Nakomelinge gedachter Kerckentho Bremen, und vort vor alßweme Indußem nnsem breve, Alß dende Erbar Cla-wes van der Deken, nnse leve getrnweunßer Stadt Stade Borgermester uns,und nnsem genanten Stichte Bremen in-snnderheit verwant, getrnwcs Densteshälven, Demna so hebbcn wy vor miß,und nnse Nakomelinge genantes Stichtsdcnsnlvcsten Clawes van der Deken,unsen 'lcven getrnwen, sine Kindere,und Erven gnedig In crkanteniße be-günstiget, nnde begnadet, und gentzlikenbefraget, begünstigen, begnaden und be-fragen den, und sine Kinder, und ErvenJegenwardigcn sambt und besonders InKraft, und macht dußeßulvesten breves,Also, dar Se mank andern öhren fragengndereu in nnsem Lande tho Kedinge,ofte wohr de belegen sint, Swaren-schupplichtige gnder hebbcn, van den ncinerSwarenschnp Plichtig tho finde, ofte thowesende, cdder dar van aftodragen, willen,und gebeden ock ernster mcninge vor unsund unsen Nakomelingen nnsen Ampt-luden, und einen Jderen andern Jnsatenunser upgenant Stichtcs tho Bremen Demvorgeschreven Clawes van der Deken,sinen Kinderen, undt Erven sambt, undbesondern sodan upgemelte frighcit vast,und nuverbraken In allen thokamendentyden woll tho Holdende, und geneten tholatende, Undt hebben deß tho Orkundennse Jngesegell vor uns, und nnse Na-kömelinge benanter Kercken tho Bremenan dußen breff heten hangen, De gegeven nah der gcbortt Christi nnses HerenDusent, Vyfhnndert, und SosteindenJare,Am Donredaqe in der Hilgen weken thoPingsten".

Welckere Versegelinge wy bewillen, undt mitunsenn weten witschnp nn geschehen, So velealß des sine vorelderen, und Erven, ock de Erbe-

nant Clawes Jegenwerdich In brukinge gchatthebben, und noch hefft. Und des In Orkunde heb-ben wy thor witlicheitt unser Kercken rechte Jn-gesegell heten hangen tho dnßem breve, de gegeven,und schreven is nah Christi nnses Heren gebortt,Voffteinhundert, und Söventein Jar, am DageValentin! Nart^ris".

Wan wyr dan solchen brief an Schrifft, Pergament,und anhangenden Jngesiegell allenthalben ufrichtig, unarg-wvhnig und ohne einigen mangell befunden, Alß haben wyrBnrgermeistere, und Rath obgcmelt, dießen vorgeschriebenenbrief in dieß Vickimns umb ti-anssnnaieren heißen, Welchenwyr nach beschehener fleißiger besichtigung des Jngesiegels,und vorhergehender EollationiorunA, und von Worten zuWorten mit dem ori^inali befundener Übereinstimmung mitunserm hirnnter anhangendem Stadt 8seret wissentlich be-festigett. Geschehen nach Christi nnses Hern geburt, Tau-sent funffhnndert, Nenn und Nenntzigk, Am dreizehenten tagedes Monats Octobris.

(Es hängt hieran nur noch ein Pergamentstreifen mitResten eines daran befindlich gewesenen Wachssiegels.)

Anmerkung. Unter ein anderes, älteres Vranssumtder obigen beiden Privilegien des Erzbischofs Ellristoxll äs1516, schreibt der Notar:

Diese beide gegenwärtige Copeien seint auß und mitihren rechten Originalbrieffen transsnnairt und viciiinirt, auchmit denselbigen eoilationirt und gleichlautendt befunden, wa-ren die oriAinalia auf Pergament mit einer läßlichen Handtunargwohnig geschrieben, und hatte ein Jedes ein rodt Jn-siegel mit gelben Wachs getrnckt, und unversert mit einemPergamenen Preßell angehenckt, Darinnen im großen SchildeVier Velder, und im ersten Velde zwei lenwen, und in dendren übrigen Veldern in einem Jeglich ein leuw zu ersehengewesen, in der Mitte ist ein klein schildt gleichfalls durchvier Velder unterschieden, und in den beiden obersten seinzwei Schlüssel! krentzweiß, und ein Kreutz, und in den beidenuntersten ein Kreutz, und zwei Schlüsselt krentzweiß gesetzt,und hielt die Umbschrifft, so viel man von den alten Buch-staben lesen konnte:

8. Ellristokksr. Eoackflrtor. brs. Vs. ao. cini.st. Dll."

Uebrigens sind die obigen beiden interessanten undihrer Zeit wichtigen s. g. Privilegien auch in die Ur-kunde vom 29. Mai 1639 mit aufgenommen, welche daher,obgleich beide Abschriften im Wesentlichen nicht von einan-der abweichen, zu vergleichen ist.