Druckschrift 
Die Familie von der Decken : in ihren verschiedenen Verhältnissen dargestellt
Entstehung
Seite
336
Einzelbild herunterladen
 

336

Amts Moisburg?) Ostern 1530 für 500 Goldgulden anihren lieben Schwager" Oisckriolr v. ^sstsrtlstlr den Ael-lern. (?ratje, A. u. N. VII, 261.)

^imo 1566 renunciirten die Gevettern Oisckrioli undLramI v. Nünalrliaussn nochmals auf jene Zehnten (nebstmehren anderen), sowie auch auf die Fähre zumKranz, welche alle Stücke schon ihre Vorältern besessenund von I^van V. Loralr hergerührt hätten, zuGunstenihres lieben Oheims" Himiolr v. ^sstarllstli.(Uratjo, iizick. paA. 263.)

Vermuthlich war schon der oben armum 1513 ge-dachte Lizsrlmrck v. lVIüirolrlmusair gleichfalls mit der KranzerFähre belehnt worden.

Hilmar v. Xestsriistü, Olaus Sohn, und seine Vetternempfingen die Belehnung mit jenen Objecten durch das

Stift Verden von Neuem am 1. ^.pr. 1609. (Vratjs,idick. p>NA. 277.)

Nachdem nun selbige bei dessen Familie bis zu derenAussterben, 1848, verblieben waren, wurde in Folge einergerade 100 Jahre früher, am 29. ckarmar 1748, dem Re-gier.-Rathe Äaus v. cl. Osalceir (4ter Linie, st 1758) er-theilten allgemeinen Expectanz dessen Urenkel, der Kammer-rath Oarl Vrisclrieü Olaus v. cl. Osal^oii, mit beregtenZehnten zu Nottensdors, Nindorf, Rcvenahe und von 3Höfen zu Ladekop, sowie mit der Fähre zum Kranz unterdem 26. ^xr. 1849 anderweit belehnt (auf Wohlesbostelwurde verzichtet).

Jetzt sind die Zehnten abgelöset. Die Fähre hattelängst Werth und Bedeutung verloren; ihre Route ging,wenn ich nicht irre, nach Blankenese.