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Die Familie von der Decken : in ihren verschiedenen Verhältnissen dargestellt
Entstehung
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Eschen) Schwinge erhalten hat'). Es ging zunächst aufden Sohn ^Isxanäsr und nach dessen Ableben (1687) aufdie Tochter Imoia Llisabstb v. Lrslrin, Ehefrau des Ritt-meister und Brem. Landrath NartveiK Obristopär v.LüIorvüber 2), welche es, nach dem Tode der Söhne, auf ihre

1) üotli, in seiner nngcdrncktcn Brem. Geographie äs 1718, sagt: DieserLrskiir habe hier ein schönes adclichcS Haus erbauen und auf der einen Seitemit Mauern, ans der andern aber mit Gräben umgeben lassen; weil aber von1693 her dieses Haus von keiner adclichen Familie bewohnt gewesen, so habe esviel von seiner Zierde abgenommen und dürfte wohl gar eingehen. dawlie,in seinem Adelslcricon, nennt es ein herrliches Schloß. An die Stelle desselbenist nun vor etwa 29 Jahren ein neues ansehnliches Herrenhaus aufgeführt worden.

2) Deren Kinder waren- 1) dwäolck v. Ilülorv, a. Schwinge, geb. 18.?ebr. 1673, blieb als Schweb. Capitain unverehelicht 1792 in Polen. 2) Dlieo-dnlä dustwv, a. Schwinge, geb. 1689, blieb als Schweb. Rittmeister unver-ehelicht am 9. Ost. 1712 bei Gadebnsch. 3) lVlwria, dliristMs tss 9. vse.1713). Sie kam nach ihrer Mutter Tode zu ihrer nahen Verwandten, derGräfin Lentn v. Körrig-srnarlc, Tochter des Fcldmarschall Grafen äoünnrrdüi'Istoxü v. w. und Wittwe des Senator Grafen ?ontns äs In dswälszu Stockholm. Dort vermählte sie sich am 16. ^.xr. 1795 mit äoüunir äsdsvr a. Gogord (Gadegard) in Ostgothland und gebar ihm 1) dwil äokwiuiäs deer, geb. 1797. 2) Lewto, dlrristine, geb. 1798. 3) donrss, geb.

Tochter Naria Obristins V. Lülo -tv, Ehefrau des -lolmiinäs Ossr, vererbte. Der letzteren Kinder verkauften Schwingeanno 1736 für 16666 Thlr. an Hoinrisb v. ä. Osei:sn(IVter Linie, st 1741). Von dessen früh verstorbenen Sohneerbte es Nsinrisb's Wittwe, Lopbia Oorotbsa v. IZruin-insr, welche es ihrem mit ihrem 2tcn Ehemanne, dem OberstOarl dln'istian V. ä. Oeslcsn, erzeugten Sohne, dem Haupt-manne Oarl Hsinrioli hinterließ, der am 3. äun^r 1777davon die Matrikel erhielt. Nach dessen Tode fiel es seinermit dem Oberhauptm. Ihiio. Lsnsäist v. ä.Oselrsn (IVterLinie) verheiratheten Tochter Oasoiiia zu. Deren jüngsterSohn, Oari IVilbolna OsorA ist jetziger Eigenthümer davon.

Vom 4. Lspt. bis 19. ibiov. 1757 hatten die Hessenund Brannschweiger bei Schwinge ein Lager bezogen, beiwelcher Gelegenheit merkwürdige Ereignisse vorfielen (viä.Vaterl. Archiv äs 1837 pmA. 326 sto.)

1799. 1) dtto IVilüsIin. 5> ^lsxanäsi'. 6) u. 7) Zwei Zwillings-töchter, geb. 39. Hov. 1713.

Die Familie äs desr steht noch jetzt in Schweden in gutem Flor. 1858ward der Freiherr InrävviA äs dser Schwedischer Justizminister.

Es ist nur bekannt, daß ein Gut dieses Namens sich inden Händen des öartolä Otto v. ä. Osolcsia (5ter Linie)

Heldin.

befunden habe. Viä. pmg-. 146.

8061'tios oder 806clOI'Ilok.

Dieses Gut bildet gewisser Maaßen ein Zubehör vonRingelheim und wird von letzterem ab mit bewirthschaftet.Beide sind auch zusammen vom Generalfeldzeugmeister v. ä.

Ossk-srl angekauft, i^niro 1666 gehörteSöderhof" derFamilie v. Lortkslä.

HtellOMetli.

Es befanden sich in diesem Bezirke 6 adeliche Güter;Stellenfleth 14 und 6 gehören zum Kirchspiele Krummen-deich, Stellenfleth 5 zum Kirchspiele Freiburg.

Ich glaube, es ist hier, wo das früher wichtigste undvielleicht älteste Bcsitzthum der Familie in Betracht kommt,die geeignetste Stelle, um ein für alle mal diejenigen An-sichten mitzutheilen, welche der General Nisronimus hin-sichtlich der Osslvsoschen Erwerbungen im Kehdingschenüberhaupt und in sxssis der Güter Stellenfleth hegte.Denn solche Ansichten für so wenig genügend begründet

ich sie auch erachte durfte ich doch jedenfalls, um nichteinseitig zu verfahren, nicht ganz unberücksichtigt und uner-wähnt lassen.

Der General äußert sich nun folgender Maaßen:

Die Familie v. ä. Osoksn hat ihre Besitzungen imLande Kehdingen um das Jahr 1366 erworben, nämlich zuder Zeit als der Erzbischof Oissibort von Bremen dieseMarschgegend, welche seine Oberherrschaft nicht anerkennenwollte, sich unterwürfig machte. Bekanntlich brauchte der-selbe hierzu die zu einem Tournier in Stade versammelten