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Schwiegervater des eben gedachten Rittmeisters, dem Oberstv. vürinK, angehört haben. Des letzteren und seiner Ge-mahlin,' Ollristins v. XosräAsiriarkc, Wappen zeigt sichauch ans einer silbernen Dose, die sich noch vor nicht langerZeit bei des Rittmeisters Hu. Descendenten vorfand.
Endlich existirte in Oerichsheil eine alte Pferde- oderLagerdecke (die aber im Anfange dieses sasorlki von einerdortigen Dame als Plättdecke oder zu sonstigen nützlichenZwecken verbraucht worden sein soll), an welche sich fol-gende Historie knüpfte:
Als Lieutenant Lurollarä v. ci. Dsokoii (j- 1776) inseinen jungen Jahren einen Feldzug unter persönlicher An-
führung des Königs Oark XII. von Schweden mitmachte,geschah es, angeblich auf der Insel Rügen, daß letzterer,entfernte Posten visitirend, weit von seinem Quartiere voneinem heftigen Regen überrascht wurde, so daß er sich indas nächste Zelt flüchten mußte. Dieses war zufällig das-jenige unsers Lieutenants, welcher ruhig unter beregterDecke schlief und anderen Morgens zu seiner höchsten Ver-wunderung seinen Königlichen Herrn neben sich unter der-selben Decke ruhen sah. Zum Andenken an dieses interes-sante Ereigniß nahm der Lieutenant solche mit heim, sie alsein Heiligthum bewahrend.
OlllenduiA.
Laut 'der Urkunde äs 1662 nannte sich -4ntcm Oilo-tsr v. ä. Doskcsn a. Rntenstein (5ter Linie) auch „Erbge-sessen in der Grafschaft Oldenburg". Worin dieses Be-sitzthnm bestand, wie es erworben und wie verloren worden(denn später wird desselben nie wieder erwähnt), darüberliegen keine Nachrichten vor. Jener Dosten hatte es ver-muthlich von seinem Vater, dem Oldenb. Drosten Hermann,
geerbt (vergl. paZ. 145), vielleicht es auch mit seiner Frauerheirathet, da deren Familie, die v. IVolüvAsn, bedeuten-den Grundbesitz im Oldenbnrgschen hatte. (Viä. Geschichtedes reichsfreih. v. WolsoAsn'schen Geschlechts. Von Oark^nA. ^Ilrsä Freih. v. IVol^oZsn. 2 Bände. Leipzig beiBrockhaus. 1859.)
Der
Es ist dieses ein landtagsfähiges Gut, oder vielmehrnur ein sastruin mit wenigen Morgen Land, welches nahebei dem Flecken Shke im Höhnischen liegt. Der jetzigeAmtmann Nslolrior Ollristopll Dnäokk OoorAV. ä. Dsskcsn(IVter Linie) kaufte dasselbe im Jahre 1840 von dem Hanpt-
manne Drrist Otto Locken — dessen Familie es schon 1777besaß —, verkaufte es aber schon nach 1 oder 2 Jahrenwieder an letzteren. Sonderbarer Weise wird gedachterAmtmann noch gegenwärtig im Slaatskalender als Eigen-thümer von diesem Placke aufgeführt.
Im Amte Nenhaus a. d. Elbe. Ein altes Lehn-Gutder Familie v. Lknslror — ksnnar v. Llüollsr besaß es1492 —, dann der Familie v. Usrllsntlnn oder Lsikcon-Urin. Diese besaß es wenigstens schon 1567, wo Dorsn^v. Lsricsntinn als Inhaber erscheint. Laut Urkunde äs11. 1674 wurde es zu Gunsten des StallmeistersLsrtokä v. Lorlcontllin allodificirt.
Olrristian ^uAnst v. Lsrlcsntknn, Sohn des Entin-schen Hofmarschalls und Lanenburgschen OberhauptmannsLartokä v. L. und der t^nna Duoia v. ^Llttork, verkaufte
das Gut am 1. 1705 an seinen Schwager äoaokiimIVsrnsr (und nicht, wie einige meinen, an dessen BruderOtto Disäriokr) v. Ltikorv (Sohn des Generalmajor undLandrath äaood v. L. a. Gudow, Wehningen:c. und derDorothea, ÄlarAnrsta, v. IVittork). Dessen Enkel, DsUsIv. Lnlorv (Sohn des .laeokr Disäriokr v. L. und derOkrristians Dorothea v. Usvsntkorv) veräußerte es am9. Ost. 1767 wiederum an den Meckl. SchwerinschenOberhauptmann Olaus Dstksl v. Osrt^sn, welcher es noch1777 besaß.