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Noiinoilliolö (im Mindenschen).
Hierüber vermag ich ein Mehres nicht zu berichten,als daß der Oberst äollann knäolpll v. ä. Oesicsn a.Namniergut (5ter Linie, st 1675) auch als Eigenthümer
eines Gutes, Namens Nonnensenholz, bezeichnet wird. Bergl.V. Osäödur, Preuss. Adelslexicon, snd voos Decken.
Im Kirchspiele Oederquart. Dieses Gut liegt nord-östlich vom Kirchdorfe Oederquart und grenzt unmittelbar,nur durch die Landstraße (Hollerdeich) geschieden, an dasselbe.
Mit dem Namen „Orichsheil" finde ich das Gut zu-erst 1621 (bei der Erbtheilung unter den SöhnenVstsr'sV. cl. Osoksn) bezeichnet; 1682 (viel. Urk.) und fortanwurde es „Oerichsheil" geschrieben.
Vor 1621 kommt es urkundlich nur unter dem allge-meinen Namen Oederquart vor.
„Oederquart" ist abzuleiten von „Oderichs-Worth".ZEine Worth oder Wurth (Warte) — wovon noch die vielenOrtsnamen-Endignngen „wörden" und „würden" — nannteman die von Erde aufgeworfene Erhöhung, auf welchenfrüher, vor Entstehung der Deiche, die Wohnungen in denMarschen zum Schutze gegen die Fluthen erbauet werdenmußten.
Die erste Worth in Oederquart wurde vermuthlichdurch einen gewissen Oäerisll errichtet.
Oäsrisll war ein alter Deutscher Name. Man erin-nere sich nur des Franziskaners und bekannten ReisendenOäsrisir (von Portenau), welcher 1286—1331 lebte. Nochjetzt findet man den Familiennamen Oäsrisll in Hamburg.
Diesem entsprechend nennt der Ehecontract des Her-mann v. ä. vsoicsn äs 1534 den fraglichen Ort auch„Oäsriokrvorät" (vorher freilich „Oäsrnlcrvort").
Sonst wurde er sehr verschieden geschrieben, so um1336 (aber von einem Fremden) „oäsrcsusrä" (damalswird zuerst einer Kirche daselbst erwähnt, viä. LüneburgerLehnsregister, sei. v. HoäsndsrA), 1426 „Oäsrqnat"(viä. Stader Copiar), 1566 „Oäsroicrvnrät" (viä. Vör-der Register), 1584, 1586,1612, 1618, 1626 rosp.„Oäsr-gnart, Oäsrcsnarät, Oäsrqnartt" (viä. die Urkunden).Des Erzbisch, äollann RsAistrnin loonornrn eto. äs 1566
tz HeinrieN Otto v. <Z. Oeoken a. Oerichsheil eh 1681) bemerkt ineiner eigenhändigen Notiz: sein Wohnhof habe seinen Namen von „Oderich-wart oder Oderichwert" und werde von Alters her, auch noch itzo, „Odrichs-heil oder Oedrichsheil" genannt.
nennt es an einer Stelle „Oderickword", an einer andern„Oderquard al. Olderickwnrt".
Auf des Nsislnor Oorioüs sehr specieller Charte desElbstroms äs 1568 — sie ist 41 Fuß lang — wird Oeder-quart „Orsicrvarä" genannt. Nördlich dicht dabei ist einSchloßartiges Gebäude dargestellt mit der Bezeichnung„OinVoi-A", welches ohne Zweifel das jetzige Oerichsheilsein soll.
Man sagt, daß auf dem Hügel (vielleicht die ursprüng-liche Worth), welcher sich noch jetzt im Gntsgarten befindet,vor Zeiten eine Capelle gestanden habe (daher Oerichsheil),welche später nach dem angrenzenden Dorfe Oederquartverlegt und dort der Jungfrau Naria geweihet worden sei^),deren (ehemals) wunderthätiges Bild daselbst noch vorhan-den wäre. (Feldzeugmeister).
Daß sich in der That anno 1357 hier ein solcheswunderthätiges Bild befand und daß dahin gewallfahrtetwurde, bezeugt äaood v. NsIIs in seiner urkundlichen (aberungedruckten) Beschreibung der Stadt Lübeck folgender-gestatt :
„Nach Oderqnort oder Oederquart im Stifft Bre-men, und zwar im Lande Kedingen, nicht weitvon Freibnrg, da man ehmals S. Marien Wun-derbild verehret hat, verordnet anno 1357 OttoBons (zu Lübeck, in seinem Testamente), jemandabzufertigen, wenn er sagt: Itsin voio, gnoännns psröArinus inittatnr aä ^inaZinsm L.Narias Virg'inis, in Oäsrgnort, osrsuin sqnninokksrsnänin, äs nna iiizra". (Viä. Vratjs, Br.u. V. I. 266).
In der Nähe des abgedachten Hügels hat man ver-schiedentlich Schiffsgeräthe, wie Haken und Anker, ausge-graben, sogar vor noch nicht langer Zeit in der Erde dieSpitze eines aufrecht stehenden Mastbaums entdeckt, Be-
Nach dem bei ?rntj<z (Br. u. V. II. 152) abgedruckten Visilalions-protocolle äs 1581 war aber die Kirche zu „Oäsreznnrt'' dem heil. loNnunkSgcwcihet.
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