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dorf am 15. äuu/ 1751. Derselbe erscheint auch noch 1772als Besitzer davon. Seine Kinder verkauften laut Urkundeäs 2. T^r. 1789 Heuhof au den reichen OIuus v. ^.Imzum Nicderstrich. Dessen Wittwe und Erbin, geb. Oi-srvss,vermachte in ihrem Testamente äs 16. äun^ 1819 diesesGut dem klares Lslmmlät, gen. v. T^lm, dessen SohneOIuns Ollristiun es jetzt gehört.
2) Portshemm. In der in Bratjs's Herz. Brem. n.Berden vom I. 1760 befindlichen — aber vielleicht schonziemlich viel früher abgefaßten — Beschreibung des AmtsNeuhaus wird Portshemm — dessen das Matrikelbuch seitder ersten Eintragung nicht weiter speciell erwähnt — freilichals noch den v. Katts'schen Erben zugehörig bezeichnet. Indem bei Brutjs, Altes u. Neues, B. 7 mitgetheilten Güter-verzeichnisse äs 1772 wird aber bestimmt der beregte Landr.^.äolpll Urioärisll V. Lroslc als Eigenthümer dieses Gutesgenannt. Er dürfte auch wohl schon 1760 unter jenen„v. Nutts'schen Erben" verstanden gewesen sein.
Der jetzige Besitzer von Portshemm, Hansmann äusodBlksrs, sagt in seiner vor einigen Jahren wegen dieses Guteseingereichten Reclamation: Die Hauptmannin v. Vosllcsrund die Majorin v. Dullurä (Bullurä?) hätten dasselbe imJahre 1789 von den Erben des Landr. v. Brook öffentlich"erstanden und es, laut Contracts äs 3. Lept. 1793 wiederan Borsn? Blksrs — den Vater jenes äusolz — verkauft.
3) Niendiek endlich — dessen im Matrikelbnche seitder ersten Jntabnlirung auch weiter nicht namentlich gedachtwird — gehörte, laut der oben allegirten Beschreibung desAmts Nenhaus äs 1760, einem Fräulein v. Broek. Eswird dieses BsäwiA äolmimu, die jüngste und einzige da-mals noch nicht verheirathete Schwester des Landr. ^.äolpllBrisärisll v. Brook gewesen sein, und wird sie dieses Gutvon ihrem Oheime, äouskim Boimisk v. Butts (ff 1751,viä. oben) geerbt haben. Indessen muß sie es doch wiederihrem eben gedachten Bruder, dem Landrathe v. Brosk,überlassen haben; denn dieser wird in dem beregten Güter-verzeichnisse äs 1772 als Eigenthümer davon aufgeführt.Seine Erben — wenn nicht schon er selbst — scheinen es,
2) 3wstu8 v.uävvig' geb. 4. Ose. 1761, p 15. 1793 als
Oberforstamtsauditor zu Nordheim.
3l Lrrrolrurä Ilormoiin rtäolpli, Hauptmann. Geb. 1. ?obr. 1763.Er ward 9. 3urr^ 1799 von Altendorf immatriculirt, soll aber nachMecklenburg gezogen sein.
4) I-ouiss Outliuiinir LIisubetlr, geb. 6. I'kdr. 1766. Sie lebte 1799i» der Ehe mit einem Hauptmann llreoäor Qeopotä v. ?ullurä(wovon Kinder).
5) .4nxust ttsorg- iUnxinrilinn, geb. 25. ?obr. 1768. Er soll unver-mählt gestorben sein.
Diese Familie ist seitdem aus hiesigen Landen verschwunden. Der ebensnd M 3 genannte Lurelinrä Ilorinurrn ^äolplr v. Lroelr soll in Meck-lenburg eine v. I-üt-iorv geheirathet haben. Ein Sohn von ihm ist vielleichtder jetzige Mecklenb.-Schwerinschc Geheime Rath Hoinrioll ^.ctolxlr Oieärrolrv. Lrootr a. Käselow bei Gadebusch.
gleich Heuhof und Portshemm verkauft zu haben. Wenig-stens erscheint im Staatskalender von 1797 und auch nochvon 1819 ein äokuma Lskmolät, in demjenigen aber von1836 und auch noch jetzt ein gewisser LsklioktmZ als Eigen-thümer dieses Gutes.
Vorstehendes legt alles das dar, was ich über dasmatrikelfähige Gut Niendiek ermittelt habe.
Der Herr Forstmeister v. ä. Ossksn zu Fallerslebenhat nun aber über Niendiek und dessen spätere Geschichteeine andere Meinung. Er nimmt offenbar an, daß nachdes Landrath Nurguurä v. Butts Tode (1720) Niendieknicht auf seinen Sohn äousllim Bsinriok (und dann aufdie v. Brosksche Familie), sondern auf seine jüngste, mitdem Kammerjnnker -käum Borämcmä v. lloäsrillsrA- ver-heirathete Tochter übergegangen sei, indem er sich folgenderMaaßen äußert:
„Wer nach dem Landrathe Nar<pnurä v. Butts derBesitzer von Niendiek geworden, ist zweifelhaft. Es con-stirt nur Folgendes: Laut Kaufcontract äs 13. Nov. 1748kauft die verwittwete Kammerjunkerin v. Ilsäenkso^, geb.v. Butts, von Otto Disärisk v. Brummer verschiedenesLand für 80 Thlr. (Dieser Brummsr hatte einen Hof zuGeversdorf ul. Neuen-Seebogen). Im Jahre 1750 läßtdiese Kammerjunkerin das adeliche Gut auf dem Neuendeicheim Kirchspiele Geversdorf vermessen (Charte noch vorhan-den). Wahrscheinlich war solche Dame eine Tochter desobigen Nurgjnurä v. Butts. Gewiß war sie Besitzerin desv. Butts'schen Stammgutes Niendiek. Es wird dieselbe eineTochter gehabt haben, die von ihr Niendiek erbte, und welchesich an den Oberst v. IlväöutzsrF verheirathete; denn esfinden sich (zu Niendiek) Pachtcontracte äs 1790, welcheeine verwittwete Oberstin v. IloäsutzerA unterschrieben hat.Etwa in den Jahren 1790—1797 stirbt diese Oberstinund hinterläßt ihren Stiefsöhnen, Hauptmanne OsorA Wii-Kslm v. HoäsulzsrA a. Grethen und Hauptmanne ^.äolpüBrisäriok v. BoäsubsrZ zu Hameln, das v. Batto'scheStammgut Neuendeich. Am 24. Dos. 1797 setzen sich diesebeiden Brüder auseinander und der Hauptmann ^.äolpllBrisäriok V. L. erhält Neuendeich, welches er am 14.Nurt. 1798 an den Hauptmann Osor^ Brisäriok Boräi-nunä v. Bluts verkauft. Von diesem geht es über (1834)auf seine Mit-Erben, die 5 Kinder des Oberstlieut. Okri-stopk v. ä. Osoksn."
(Dem zu diesen gehörigen Forstmeister v. ä. vssksnzu Fallersleben (IVter Linie) ist nachher das Gut bei derTheilung zugefallen).
Die solchergestalt so verschieden lautenden Berichte überdas Gut Niendiek vermag ich nur durch die Annahme zuerklären, daß dasselbe nach dem Tode des Landr. Nurgnuräv. Butts getheilt worden ist, daß aber zu demjenigen Theile,welcher nachher der v. Brosk'schen Familie zufiel, das eigent-liche sustrum gehört hat.