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I? i-eidui K.
Siehe Sande.
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Kolräätloo sagt, dem Mindenschen Hofmarschall Voll-oaä v. ä. Ooolcsu (Vter Linie) sei am 8ten Cot. 1605 vomMindenschen Domcapitel das Schloß Friedewalde für 2000Goldgulden verpfändet, oder er damit belehnt worden.
Da die Geschichte von Friedewald so eng verflochtenist mit der von Himmelreich, und diese beiden Burgen ge-
wisser Maaßen gleichbedeutend sind (in der Urkunde äs 1655steht: „Himmelreich oder der Friedewald), so muß ich wegendes Näheren auf den Artikel über Himmelreich verweisen(sowie auch ans den Lebens Abriß des oben gedachtenVolloaä).
I.
Im Kirchspiele Drochtersen. Ganensiek wurde sehrverschieden geschrieben. Schon 1315 erscheint es unterdem Namen Gowensich (viä. Krause loo. eit. xaZ. 19),1353 als Ghowcnsike (Krause idiä. jzg,K. 78). 1420 (imStader Cojäao, herausgegeben von v. KoäoubsoA, paZ.41) kommt vor „äooiiua iu Couous^llo", 1500 (im VorderRegister, herausgegeben von demselben, paK. 124) „deTegede to dem Gonwensyke". Der spätere Besitzer deshier in Rede stehenden Gntes, Ileiurioll v. ä. Coolcou,nennt sich 1603 Erbh. zum Gowenßdieche, 1610 zum Go-wenßdiek, 1626 zum Gauenstcichc. Von den DrochtcrserEinwohnern wird es vulZo oder plattdeutsch Gauenstieg(Gauensteig) ausgesprochen. Ich weiß nicht, woher derName zu deriviren steht. An die alten deutschen Gauendarf man dabei Wohl nicht denken. Ob die letzte Sylbeursprünglich Teich (Deich), oder Steig, oder wirklich sieklautete, ist auch schwer noch zu ermitteln. (1339 hatte derStader Bürger Clsmauu v. Liliussu Güter in „Gowensike".)
Koiurioll v. ä. Cooleou, der Aeltere genannt (IVterLinie, lebte 1568—1632), erscheint zuerst 1603 urkundlichals Eigenthümer dieses Gntes. Er muß es von der Fa-milie Huitsr oder v. chuitor acqnirirt haben. Denn inder Ritterrollc äs 1638 wird aufgeführt: „Seel. Koiuiiolisv. ä. Coolosu Sohn Claus v. ä. Coollou wegen QnitersHof im Kirchspiel Drochtersen". In der That findet manauch in der Ritterrolle äs 1557 einen ^rsuä Huiter alsBesitzer eines Gutes, welches ohne Zweifel das hier befrag-liche war, da es dort unmittelbar ans die damaligen Lruru- !morschen Güter Camphof und Drochtersen (Ganensiek) !folgt, mit welchen unser Gut Ganensiek am nächsten benach- ^bart war.
Iloiuiioll vererbte dasselbe auf seinen Sohn Claus,dieser aber nicht auf seine Kinder. Vielmehr zeigt es sichschon 1645 im Eigenthum« des Schwed. Oberst HausIlsiurisll V. KuAsI. (In der Ritterrolle von diesem Jahresteht: „Claus v. ä. Coolcou, der Jüngere, wegen Quiters-hof, itzo Hr. KuAsl zum Ganensiek" — er ward erst 1656geadelt —). Es ist diesem wahrscheinlich von dem gedach-ten Claus, welcher sein Schwager war (sie hatten zweiSchwestern v. Ckkou zu Gemahlinnen) überlassen worden,da der Oberst Ku^el sich hier anzukaufen wünschte undClaus außerdem noch Rittershausen und ein Gut in Droch-tersen besaß, welches letztere er zunächst bezogen zu habenscheint. (Vergl. RittershgusM n. Drochtersen.)
Der Oberst^v( 4ÄuAst (st 1679) vererbte Ganensiekans seinen Sohn, den Schwed. Capitain Ktzorllarä v. KuAs!(st 1685), dieser auf seinen Sohn, Haus lliruäolr (imina-tric. 16. Kov. 1706, st 29. ,7uu/ 1741)^) und dieser auf
l) Selbiger hatte 9 Kinder. Es sind mir aber datnm nur 6 bekanntgeworden, nämlich 1. Der SchiffScapitain. 2. Arrris, Luvinu, geb. 12.
1712. 3. klngclulenu, geb. 39. .1 ulx 1719. 4. tHans .loaelnni,geb. 2. Nov. 1717. 5. ?stev Olemens, geb. 27. 1719. 6. UlrikeIlenriette, geb. 25. lvlurt. 1724.
Der eine von solchen Söhnen — wenn nicht ein darunter nicht auf-geführter Sohn — war Oberstlieutenant (möglicher Weise der obengcdachtcfrühere SchiffScapitain). Derselbe hatte eine geborne VVeclcier oder IVetts-riliA zur Frau. Diese starb als Wittwe am 9. IV.Irr. 1779. Von ihren^ Kindern kann ich nur folgende angeben i 1. Olrristine Marxurets, geb.! 12. rlzrr. 1756. 2. Ein Sohn, welcher am 9. .luh' 1782 blödstnnigj starb. 3. I4uriu illuxä. 4.irtoinette, p 29. 4ulz- 1783 unverheirathet.i Diese ist das lebte Mitglied der hiesigen Familie v. IlnAel,' welches mir vorgekommen ist.