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Die Familie von der Decken : in ihren verschiedenen Verhältnissen dargestellt
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u. 45), kaä/oAiioit (paA. 27 u. 35) und LaäiitAsit (An-hang äs 1513, xaZ. 82), hier mit Erwähnung dervasalliäioti äs Olllver" als daselbst begütert.

AlsBadingen" findet es sich endlich in der Urkundeäs 1557 (viä. Lvläiolrtbors^ Beiträge, 1, 115). Späterkommt zuweilen der AusdruckBadensen" vor.

Ueber die oben gedachte Familie v. ä. läaAsrr undderen Verhältnisse in und zu Baden vermag ich nichts Nä-heres zu berichten. Nur finde ich, daß Daniel v. ä. Da^snschon um 1290 zu Bodegen und Hagen begütert war(v. 8pi1olcss, die Grafen v. Wölpe, xaA. 281.) Was mirüber die Geschichte der 3 Badener Güter bekannt gewordenist, folgt in Nachstehendem:

Wasserbaden.

Früher ein Elüvsrsches Gut. Namentlich besaß esOtto v. Olllvsr (vergl. Borstet) und dessen'Sohn Otto.Dieser hatte nur 2 Töchter, Dlisallstll und ^.nna 8opllia(geb. 1646, beerd. 12. ^.xr. 1725) welche sich rssp. mitden Gebrüdern äobann Dllsrllai-ä und Landrath Dränsänlins V. ä. Distlr (Söhnen des Nslslnor V. ä. D. a.Wiegersen u. der 14ieine Naiüa v. Kniäe) verheiratheten.Letzterer (geb. 1645, beerd. 13. Des. 1758) erwarb da-durch dieses Gut Baden und vererbte dasselbe auf seineuSohn, gleichfalls Dräns änlius genannt (geb. 1682), welcheram 4. äun/ 1709 davon immatriculirt wurde. Er ver-mählte sich am 8. ^.nA. 1713 mit seiner Cousine ^.äslbsiä^Volbreebt v. ä. Distll (geb. 25. äannar 1682, f 23.^.pr. 1755, Tochter des oben beregten äolrann Dlzsrlraräv. ä. D. u. dessen 2ten Ehefrau, Na^ckalsils v. LanätzssD)und starb am 21. Ds5r. 1726. Da alle seine 3 Kinderschon vor ihm dahin geschieden waren, so ging (testamen-tarisch?) das Gut auf den Wittwer seiner Schwester läisinsNaria DIlsallstll v. ä. Distll (geb. Des. 1675, verm. 25.blov. 1755, beerd. 17. I4ov. 1756), den Oberst u. Land-rath Oarlsk äni-Asn v. LllöUn a. Wiepelnbusch (geb. 44ov.1671, s- 11. Dsllr. 1746, Sohn des Olli'istopll äollstv. 81c. i) über, welcher davon am 28. äul/ 1729 die Ma-trikel erhielt. Derselbe lebte übrigens damals schon langein 2ter Ehe mit Naria ^.malia v. Narssllalolc (Tochterdes Rittersch.-Präsid. ällrAsir v. N. u. der 8oxllia Dlisa-bstlr v. Drasolcin»). Von ihm erbte Baden (sowie auchWiepelnbusch) sein einziger Sohn (aus Ister Ehe), der

9 Die Familie v. Llrölln (Ledköleii) war ursprünglich in Sachsenu. Anhalt zu Hause, wo sie das Stammgut Schkölcn bei Weissenfels, sowieBeuchlitz, Elsnigk, Görnitz, Groß-Salze:c. besaß. Ihr Wappen zeigte sowohlauf dem Helme, wie im blauen Schilde, einen goldenen Rechen (Harke).

Unser lZiiristoxlr dolrst war wahrscheinlich ein Sohn des Schwed.Lieut. Dlrristoplr dolrst v. Llrölln a. Beilitz (Beuchlitz?) u. der Dntliarinav. Doldvsok, deren Tochter ^.xnss Datlrarina v. 8K. <4 25. 1673)die Gemahlin des Deini-rclr v. Lünan a. Wildeshagen (geb. ^.pr. 1623)wurde (v. Ileelrtrit?, Diplom Nachrichten, I, 51).

Er scheint sich, als erster aus seiner Familie, um die Mitte des 17tenJahrh, in hiesigen Landen und zwar >» Ritterhude ansässig gemacht zu haben,

Oberst Draus äulius v. LDöliu (geb. 23. Ost. 1751, s-9. ^.xr. 1759), welcher bereits am 29. Na/ 1732 davonin die Ritterschaft recipirt worden war (während der Vaterdie Stimme von Wiepelnbusch führte). Im Jahre 1747vollzog derselbe mit seinen Halb-Gcschwiftern einen Erb-theilungs-Reccß und wurden solche gänzlich abgefunden.Diese Halb-Geschwister waren:

1) Ilisme Naria Dlisabstll v. 81c. (geb. 17. äanuar1715, verm. 27. äuu/ 1742, s- 35. 8opt. 1794),zweite Ehefrau des Laudr. äolrann Otto v. DürinAa. Embsen;

2) Dirilcs v ^uAusts I ^inalia V. 8D. (geb. an demsel-ben 17. äanuar 1715, verm. an demselben 27.

in Folge seiner Verheirathung mit Oatlrarina, Tochter des tlrend v. d. Und«daselbst und der Latlrarinn v. lieimsrsliausen. Seine 2te Frau warseit 18. danuar 1666 Klette Klarxareta, Tochter des Landr. dolrunnv. Landlreok a. Stedtebergen und der .Idelireid Datkarina v. d. Dude.Aus dieser Ehe entsprang der oben bercgte Darlel dürfen v. 8K. Mit derIsicn Frau hatte Dkristopk dolrst aber folgende Kinder:

1) klaria Datkarina, Chanoinessc in Walsrode. 1 22. dannar 1729.

2) rkrond dokann a. Ritterhude (geb. 18. klov. 1663, verm. 2. klart.1693, 4 5. dannar 1638). Daher hatte mit seiner Ehefrau, Ttdel-Ireicl Dorotkea v. 6. Lude (geb. 14. dnl)- 1678, 4 9. Oet.1755), nur Einen Sohn, dokann Diedriek, der indessen schon am7. dun)' 1698 starb. Sie verheirathete sich nachher wieder mit demRittersch. Präsid. ^rend v. 8ekade.

3) dokann Dkristopk (geb. 22. klov. 1665, 4 22. Klav 1737). Ererwarb das Gut Stedtebergen, ward Land- und Schatz-Rath und ver-mählte sich mit Dornolia Dran^oiss v. Werner - in den Kirchen-büchern auch abwechselnd Lerne!, Dorci, Dernei, Vorriinz- undVerinins geschrieben aus Groningen (geb. 1666, 4 28. dun^1734). Von seinen Söhnen (er hatte auch 2 Töchter, ikdolksidDatkarina geb. 26. dulz- 1762 und Dkarlotto 8opkrageb. 3. ^-NA. 1767, welche letztere sich am 29. 3n1^ 1738 mitdem Hauptmanne Andreas dokann v. Vittinxkol, Sohne desHauptmann Dar! Dustav v. V.. verehelichte) starb Darlel Driodriek geb. 17. L.xr. 1766 im tlxril 1758 als Hann. General-major und Liegkrand Dorlaek geb. 24. klax 1765 am16. Dekr. 1766 als Major. (So viel ich weiß, waren diese beidenunverheirathet; indessen finde ich, daß am 13. Dec. 1752 ^inaliaDatkarina v. Lternleld, Gemahlin eines Hauptmann v. Lkölln,starb; es muß dieser Hauptmann doch wohl der ebcngedachte nachherigcMajor Liexbrund Ksrluolr gewesen sein, wenn es nicht dessen Bru-der Oüristoplr dovst geb. 3. klov. 1763 war, der mir seitseiner Geburt gänzlich aus den Augen entschwunden ist).

Der älteste Sohn des Landr. dolraiur Lkristopll, dolinnn dulinsv. Lkölln geb. 7. dsunur 1699, ward Besitzer von Stedtebergen undHofgcr.-Assessor. Er vermählte sich am 15. tlpr. 1732 mit LopliiukVIIIxzI-wirre V. ^.rentsseliildt (geb. 16. Idelrr. 1763, älteste Tochter des HofmeistersOlrristopli Daniel v. .K. n. der Liiarlotte Dorotlrea ?. OldsnlrnrA).Wann beide gestorben, weiß ich nicht. Auch ist mir nur Ein Kind von ihnenbekannt geworden, nämlich Dornelia DIrarlotte (geb. 31. dannar 1733, st4. Dee. 1866) welche stlb am 28. Vet. 1748 mit dem nachherigen Kanzlej-direktor zu Stade, Otto Diodriclr KVilüelm v. Lelrliitter (geb. 15. ilpr.1716, 4 14. Dec. 1786) vermählte.

Jetzt scheint die Familie, wie hier, so auch in ihrer eigentlichen Heimalherloschen zu sein.