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b) sondern auch, des Zusammenhanges und der Über-sichtlichkeit wegen, alle die nach diesem Claus sich findendenv. d. Decken, welche den Stammtafeln (Abtheil. II. Abschn. 2)nicht anzureihen gewesen sind, indessen meist gewiß zu unsererFamilie gehören, hierunter chronologisch zusammenstellen.
1283 Heinrich v. d. Decken (viä. Einleitung I. E.).
12. . Jutta v. d. Decken. In dem Geschlcchtsregisterder berühmten Familie v. Biiren in Bremen findet sichNachstehendes bemerkt! „Ralf v. Biiren verkaufte uach laug-jährigen Kriegsdiensten seine Güter in Holstein dem BischöfeBnrchard v. Lübeck und begab sich 1325 in Bremen zurRuhe, bei seinem Bruder, dem Abte von St. Panli. SeineGemahlin war Wübbeke von Lunebergen, des Erbherrn Ni-colaus v. Lunebergen und der Jutta v. d. Decken Tochter".
1297 Lsrinannus äistus Dsicsir (viä. die Urkundevon diesem Jahre).
1382 eirsg.. Damals soll Hermann v. d. Decken dieHedwig v. Gruben zur Frau gehabt haben (Mnshardpng. 264).
1388. Im Dänischen Adelslexicon findet sich eine An-gabe, welche in der Uebersetzung so lautet:
„Henning und Johan Deken, Ritter, werden genanntim Jahre 1388 unter den Mitgliedern der Gesellschaft vomLeichname Gottes in Laaland. Das Wappen ist unbekannt.Vielleicht ist die Familie nicht verschieden von den von derDecken, einer alten Bremischen Familie, wovon verschiedenein neuern Zeiten in Dänemark gewohnt und als Wappenim silbernen Felde einen schwarzen Kesselhaken w. geführthaben."
Letzteres Wappen wird dann zugleich mit abgebildet.Ich weiß hinsichtlich jener Henning und Johan Deken weiternichts zu sagen. Unter denjenigen Dcckens, welche, jenerStelle zu Folge, in neuern Zeiten in Dänemark gewohnthaben sollen, werden wohl die verschiedenen Mitglieder derFamilie gemeint sein, welche laut der Stammtafeln in Dä-nischen Kriegsdiensten gestanden haben. Z
1394 siegelte Frederik de Deken (mit dem DeckenschenWappen, vicl. den folg. Abschn. V.).
1418 Bnrchard v. d. Decken (viel. Einleit. I. E.).
1459 sirsn. Johann v. d. Decken (vicl. den Lehnbriefseines Sohnes Basilins äs 1498 unter den Urkunden).
1469 einen ward Johann v. d. Decken in die StaderAntoni-Brüdcrschaft aufgenommen. (Wohl der Vorige, viel.Abtheil. 2. Abschn. VII.)
1489 Heinrich v. d. Decken (viel. Mnshard).
l487 war „Hermannns von der Decken, clo Friborg",Student in Lübeck, wohin damals zeitweilig die Rostocker
i) Schon 1332 erschein! ein Peter Deken im Gefolge des Königs vonDnnemark (viel. Michelsen, Schlcsw.-Holst.-Laucnb. Urk.-Samml. II. I.Kiel 1812.)
Universität verlegt war (viel. Pratje, die Herzogth. Br. n.Verden, IV. 172).
1492 diente (laut einer Mittheilung des Herrn v. Ve-chelde in Brannschweig; vergl. auch dessen Brannschweig.Geschichte pnA. 117) Erich v. d. Decken im Heere des Her-zogs Heinrich von Brannschweig bei der Belagerung dieserStadt. In einem noch vorhandenen Memorandenbuche —aus der letzten Hälfte des 16. Jahrhunderts — über dieEreignisse in jener Gegend von 1499—1559 heißt es: „Esist Ericke Decken, einer von den Edelleuten in dem Kloster(Riddagshausen) in einer blutigen Schlägerei (bei einemAusfalle der Städter) an dem Steindamme gar jämmerlichverwundet worden, und bald darauf verschieden. Er wardin der Kirche aldort beygesetzt, alwo sein Grabstein noch voretlichen Jahren gewesen ist".
1495 Vollerdes (Vollrath's) v. d. Decken Kinder (viä.die Urk. ejnsä. anni).
1498 Basilins v. d. Decken (viä. seinen Lehnbrief vondiesem Jahre).
1595 erscheint als Unterhändler Clans v. d. Decken(viel, die Urkunde).
1597 Marqnard v. d. Decken. Der Gen.-Feldzeng-meister sagt, dieser Marqnard werde in dem Lehnbriefe desClaus und Basilins v. d. Decken von diesem Hahre mitaufgeführt. Mir ist solcher Lehnbrief leider unbekannt ge-blieben, so wie mir auch überhaupt sonst nie ein Marqnardv. d. Decken aufgestoßen ist.
1598. Johann v. d. Decken starb in diesem Jahre alsRathsherr in Stade (viel. Abth. 2. Abschn. VII.).
1598 Ivan v. d. Decken. Derselbe wurde in diesemJahre Rathsherr in Stade, 1528 Bürgermeister und starbim Jahre 1534 (viel. Abth. 2, Abschn. VII.). Er wirdidentisch mit dem „Jwen van der Deken" sein, welcher 1532Oläsrmnn sosistatis Unnnioiclarnin war (viä. Pratje, Alt.u. Neues, I. 349).
1527 Jwen v. d. Decken. Seit 1527 Stader Raths-her, seit 1539 Consnl. (Mittheil, des Herrn ConrectorKrause das.)
1528 Johann v. d. Decken (viä. Urk. von diesem Jahre).Ein Johann v. d. Decken starb laut der Stader Cosmae-Kirchen-Papiere 1537.
1535, Juni 11., blieben „Baltzer (Balthasar) undHinrich von der Decken" in der Schlacht bei Asiens ansFühnen; mit ihnen die Befehlshaber Grafen Johann vonHoya und Nicolaus v. Tecklenbnrg, ferner Christoph Burg-graf zu Dohna, Christoffer Bicker (v. Lunebcrg), Friedrichund Bastian Becker (wahrscheinlich gleichfalls Bicker; derName Bastian war damals in der Bickerschen oder Lunc-bergschen Familie gebräuchlich), Bartold v. Hcimbrnch, Her-mann v. Busche, Joichim v. Dieskan, Hans v. Bnchwald,Friedrich und Benedict v. d. Wisch :c. (Viä. Arrild Hnit-feldt's Danmarckis Rigis Kronicke äs 1599 — gedruckt