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Senlmaringen für den in die Güter verwendeten Braut-schätz seiner Frau vorabnehmen, der Ueberrest abernach des Vaters Tode gelheilt werden sollte. Als nunin demselben Jahre der Vater wirklich mit Tode abging,trat Johann VII. seinem Bruder Bernd folgendes ab:Königs, Ameshorsters, Liilke-Verspohls und das Kreuz-
kämpchen im Kirchspiel Roxel;
Segclers Kirchspiels Havixbeck;
Iluge Kirchspiels Altenberge;
Mayers und Niesters Kirchspiels Sendenhorst;V2 Meckmanns, die Petershove und die Borstenwiese
im Kirchspiel Amelsbüren;
12 Zehnten; 40 Schillinge aus dem Zoll zu Münster;mehrere Korngefälle; viele Geldrenten und dashalbe Inventar. Dagegen mussle aber auch Berndseinen Antheil an den elterlichen Schulden über-nehmen.
In Betreff des Gutes Sentmaringen wurde bestimmt,dass dasselbe verkauft werden solle; käme dann mehrals der verwendete Brautschatz heraus, so solle diesesMehr getheilt werden; käme indessen weniger, so solleBernd aus seinem Antheil das Fehlende ersetzen.
Mit Ausnahme des Ilofes Meckmann und der 12Zehnten kamen sämmlliche hier abgetretene Immobiliennach dem wahrscheinlich kinderlosen Tode Eberhards,Bernds Sohn, wie wir im vorigen §. gesehen haben,wieder an die v. Droste-Ilülshoff'sche Familie.
Ehe wir hier weiter fortfahren, mögte es wohl nichtunpassend sein, einen Blick auf die Zeit zu werfen, inwelcher Johann VII. lebte.
Auf Bischof Heinrich III. (1466—1496), welcher lei-der seine grossen Fähigkeiten nicht so sehr auf die in-nere Ausbildung seines Landes als auf auswärtige Staats-und Kriegshändel verwendete, folgten:
1497—1508, Gonrad, ein Graf von Rietberg.