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1 (1868)
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wärtiges Format gewählt. Der Druck ist daher ein wenig enge, dief. und p., die in allen Stimmen zugleich eintreten, habe ich, um Raumzu ersparen, nur zweymal bezeichnet. Aus eben dem Grunde giltder Text der Oberstimme auch für alle übrigen, ausser wo es nöthigwar ihn besonders hinzuzusetzen. Zur Erleichterung derer, die überdiess Werk etwas lesen oder schreiben wollen, sind die Takte überden Tenor von 4 zu 4 abgetheilt, und was der Verfasser durch einNB. unter dem Fundament hat auszeichnen wollen, wünsche ich auchmeinerseits der Aufmerksamkeit guter Beurtheiler, sowie die gemein-nützige Anwendung des Werks überhaupt, den Beförderern der er-habensten musikalischen Kunst, empfehlen zu können,

Kopenhagen, den 20. März 178ß. N. Schiörring.

Dieses interessante Schriftstück ergiebt, dass E. Bachdie s ämm tlichen Choräle des Holsteinischen Gesangbuchseiner Durchsicht unterzogen und mit einemSchatz be-lehrender Anmerkungen" versehen hatte, die leider derNachwelt nicht überwiesen worden sind 1 ). Man erfahrtferner, dass das 1785 erschienene Schleswig-HolsteinischeChoralbuch zahlreiche Choräle von Bach's Compositionenthalten habe. Die in diesem Choralbuche befindlichealte Litanei ist ihrem ganzen Umfange nach ohne bezif-ferten Bass abgedruckt, die von Schiörring ausgesprocheneentgegengesetzte Annahme also irrig.

Die Vorrede Bach's lässt vor Allem einen Einblick in

i) Dies wird in einem im 2. Jahrgang des Magazin für Musik(Hamburg 1784. S. 121) abgedruckten Briefe des KammermusikusSchiörring bestätigt, wo er sagt:Das deutsche Choralbuch (nachdem Scbleswig-Holsteinischen Gesangbuche Ihres Herrn Vaters) dachteich in diesem Sommer drucken zu lassen.

Die alten Melodien habe ich mit grösstem Fleisse nach denGesang- und Choralbüchern von 1529 an verglichen. Die anderen,z. B. die Halleschen und Quantz'ischen Melodien zu Gellerts Gesängensind hin und wieder von dem Herrn Capellmeister C. P. E. Bachverändert worden, so wie auch alle darin vorkommenden an-deren Melodien von seiner Composition sind. Mein eignerFieiss würde mich nicht bewegen, das Buch bekannt zu machen. AlleinBachs vortreffliche Harmonien dazu, die ich über Alles schätze,haben mich bestimmt, es zu wagen."

Wie sehr ist es zu bedauern, dass diese Absicht nicht hat zurAusführung kommen können.