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1 (1868)
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Liedersammlungen nur dem Namen nach anführt unddessen Liedern er in den Notenheilagen zwischen Graun,Agricola, Marpurg und Nichelmann kein Plätzchenreservirt hat, nur für unzutreffend, wenn nicht für"ober-flächlich erachtet werden.

Das deutsche Lied in seiner jetzigen Gestalt ist eineSchöpfung Bach's, und den Anfang zu derselben bildenseine Gellert'sehen Lieder. Wenn mit diesen für denEinzelgesang gesetzten Melodien seine Thätigkeit in Berlinfür diesen Kunstzweig geschlossen ist, so ist sie es dochnicht für den Gesang überhaupt. Er hat sich nämlichnoch auf das Feld der

F. Weltlichen Cantaten

begeben.

Zu diesen gehört in erster Linie sein Antheil an einemWerkchen von halb theoretischer Natur, das dem Jahre1760 angehört und den Titel führt '): Drey verschiedeneVersuche eines einfachen Gesanges für den Hexa-meter.

Dasselbe wird mit der Nachricht eröffnet, dassdiegrössten Meister der Kunst" an diesen Versuchen ge-arbeitet und dass diese mit Fleiss ganz verschieden seien,so dass immer einer um einige Grade einfacher sei als derandere. Es wird hinzugefügt, dass der erste Text aus demMessias, der andre aus einer Hymne des Herrn Wieland,der dritte aus einem kleinen epischen Gedicht des HerrnBodmerJacobs Wiederkunft aus Haran" entnommen sei.

Bach ist weder auf dem Titel des Werks noch in derVorrede als Verfasser eines der drei Versuche genannt wor-den. In seinem Nachlass-Kataloge sind dieselben als von ihmherrührend bezeichnet. In seiner Selbstbiographie 2 ) sagt

1) Berlin, bei Winter.

2 ) Burney, Musik. Reisen. Th. III.