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1 (1868)
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nuett begegnen, die vor- und rückwärts gespielt werdenkonnte 1 ). Von Kirnberger mochte man sich solcherDinge wohl versehen, da sein ganzes Wesen mehr demformellen Tlieile der Musik zugeneigt war' 2 ). Bei Bach er-halten dergleichen Tendenzen einen gewissermassen liebens-würdigen Charakter. In ihnen zeigte sich ein Theil derhumoristischen Seite seines Wesens, den er gegen seinestrenger denkenden Kunstfreunde wie gegen sich selbstund seinen eignen Ursprung spielen licss.

Somit dienen dieselben in gewissem Sinne zur Ergän-zung der sonst so sehr fehlenden Nachrichten über seinganzes Wesen und sein Leben, deren grösserer Theil ausseinen uns hinterlassenen Arbeiten künstlich zusammen-gefügt werden muss.

C. Orgel- und reine Instrumental-Compositionen.

Obgleich es bekannt ist, dass Em. Bach sich seinerZeit als ein Orgelspieler ersten Ranges bewährt hat, so istdie Zahl der von ihm für dies Haupt- und Lieblings-In-strument seines Vaters componirten Stücke im Ganzendoch nur unbedeutend. Eigentliche Orgel-Compositionenhat er erst vom Jahre 1755 ab gesetzt und zwar:1755: 2 Allegri für die Orgel,

3 Soli für die Orgel, F-dur i / i , D-dur 'undA-moll %,

1) Siehe weiter unten über das Vielerlei.

2 ) Kirnberger's Charakter ist vielfach ungünstig beurtheilt wor-den. Doc,h sind auch gewichtige Stimmen zu seinem Gunsten auf-getreten. Ueber ihn endgültig zu urtheilen ist hier nicht der Ort.Dass vielfache Sorgen auf ihm lasteten, sein Gemüth verbitterten undreizten, mag weniger bekannt sein. Vielleicht trägt es zur richtigenWürdigung dieses sonst so ausgezeichneten Mannes einiges bei, wennim Anhange eine Reihe von Briefen veröffentlicht wird, deren Origi-nalien sich in dem Archive des v. Deckcr'schen Verlags zu Berlinbefinden, und die über seine persönliche Lage einigen Aufschlussgeben.