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forte, piano u. s. w. nicht zu schnell aufeinander folgenzu lassen.
Den Lehrbegierigen zu Gefallen habe ich gewisseStellen bezeichnet, um meine Rücksicht auf die Worte da-durch anzudeuten. Dem olingeachtet läugne ich nicht, dassauch Stellen vorkommen, wo eben keine fremde Harmonienöthig war, welche ich aber der Verschiedenheit wegen nahm,wenn es nicht wieder den Ausdruck war.
In der neuen Litaney, welche wegen der langen Peri-oden mir weit mehr Arbeit, als die alte, gekostet hat, habeich zuweilen, aber sehr selten, den vielen II das 0 miteingemischt. Dieses letzte Intervall kommt ausserdemebenfalls in der Melodie vor, und ich habe, durch diesesEinmischen, der Harmonie mehr Veränderung gebenkönnen.
Die angedeutete Schwäche und Stärke des Vortragshat, neben der Verminderung der Stimmen, ihre Beziehungzuweilen auf die Worte, zuweilen auch auf die Harmonieund war bey dem unendlichen Einerley höchst nöthig.
Wenn in der neuen Litaney bey langen Perioden auchdas Fundament mit den Singstimmen da schweigt, wo derVerstand noch nicht zu Ende ist, so ruhet das erstere dochalsdann entweder mit einer Dissonanz, oder mit einer Sexte,ausserdem aber nicht.
Bey ein Paar vorkommenden enharmonischen Stellenbin ich mit Fleiss von der rechten Schreibart abgegangen.Ich weis aus Erfahrung, dass man einen reinen und mehrauffallenden Effect erhält, wenn die Intervallen unverrücktliegen bleiben. Sänger können so wohl, als Instrumentistenrein singen und spielen: aber bey enharmonischen Fällenist es-beinahe unmöglich, dass, zumal wenn mehrere zu-sammen sind, alle auf einem und dem gehörigen kleinenPunkt das Intervall rücken. Ein Ausführer, oder vielemachen einen grossen Unterschied hierin. Wenn die Inter-valle so rein, wie sie vor der Enharmonie waren, liegen