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1 (1868)
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ist und durchweg eine feine Auffassung und einen vonhumoristischen Anwandlungen gewürzten, perlenden Vor-trag erfordert, bezeugen dies. Wie sehr wäre es zu be-dauern, wenn Bach um einer sclmlmässigen Pedanteriewillen, als welche Forkel's Abneigung gegen das Rondobetrachtet werden muss, sich hätte verleiten lassen, vondieser Musikform, mag man sonst von ihr denken wie manwill, Abstand zu nehmen.

Die 5. Sammlung, 1785 gedruckt undSr. Herzogt.Durchlaucht Peter Friedrich Ludwig, Herzogenzu Holstein und Fürstbischofen zu Lübeck gewid-met", welche, um mit Forkel zu reden, ein noch spar-sameres Subscribenten-Verzeichniss (es waren deren diesmalnur 308) aufzuweisen hatte, enthielt:

2 Sonaten, beide 1784 componirt,

2 Eondos, von denen das erste 1779, das zweite

1784 gesetzt war, und2 Fantasien von 1782 und 1784.

C. F. Gramer nennt Bach bei Beurtheilung dieserSammlung')wegen der Verschiedenheit und Originalitätder Stücke und Gedanken" den Unvergleichlichen.Er analysirt die beiden Sonaten und sagt, indem er aufdie Fantasien übergeht:Wer den Herrn Kapellmeisterauf dem Pianoforte phantasiren gehört hat und nuretwas Kenner ist, wird gerne gestehen, dass man sichkaum, etwas Vollkommeneres in dieser Art denken kann.Die grössten Virtuosen, welche hier in Hamburg ge-wesen und neben ihm standen, wenn er grade inseiner Laune war, und ihnen vorphantasirte, erstauntenüber die Einfälle, Uebergänge, kühne, nie gehörte unddoch sachrichtige Ausweichungen, mit einem Worte überdie grossen Reichthümer und Schätze der Harmonie, dieihnen Bach darlegte, und deren viele ihnen selbst nochunbekannt gewesen, rieben sich die Stirne und bedauerten,

b Magazin f. Musik. 1786. 2. Hälfte. S. 870.Bitter, Emanuel und Friedemann Bacli, 15